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SPD sieht „frischen Wind im städtischen Eigenbetrieb“

24.06.2020 / 14:55 Uhr — SPD / bs

Vor einigen Wochen wurde die Dormagener Politik darüber informiert, dass die Sanierung und Erweiterung der Sekundarschule teurer wird. In einer Marathonsitzung des Hauptausschusses wurde ausführlich dazu berichtet, welche Gründe zu diesen Kostensteigerungen geführt haben. Bürgermeister Erik Lierenfeld erklärte den Eigenbetrieb zur Chefsache und übernahm die politische Verantwortung. So schnell wie möglich arbeitete er sich in die Details ein "und kümmerte sich mit der Leidenschaft um die Probleme, die zuvor nicht zu seinem Aufgabengebiet gehörten", erklärt die SPD-Fraktion. "Gemeinsam mit Betriebsleiter Frank Wolfgramm kommunizierte der Bürgermeister nun offen im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung die Situation. Das hätte ich mir zu gegebener Zeit sowohl durch den damaligen Leiter des Eigenbetriebs als auch die zuständige 1. Betriebsleiterin gewünscht", erklärt Carsten Müller, Sprecher der SPD im Eigenbetrieb .

"Bei dieser Vor-Ort Begehung wurde klar angesprochen, was dazu gehört, um das Projekt Sekundarschule zu einem guten Ende zu bringen. Wir sprechen schon lange nicht mehr von einer reinen Sanierung. Alles zusammen werden wir hier im kommenden Jahr eine neue Schule haben", sagt SPD-Fraktionschef Andreas Behncke. Sein Stellvertreter Bernhard Schmitt ergänzt: "Warum die Erneuerung des zentralen Eingangs zur Schule und die Turnhalle seinerzeit nicht miteingeplant wurden, lässt sich nicht nachvollziehen. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel hätten von Beginn an im Kostenplan enthalten sein müssen." Es bestehe nun ausreichende Zeit, um bis zur nächsten Sitzung des Eigenbetriebs die geeigneten Schritte zu beraten und dann auch zu beschließen.

Carsten Müller, auch Stadtverbandschef der SPD, hofft, dass "nun auch die gesamte Kommunalpolitik den frischen Wind im Eigenbetrieb wahrnimmt und sich konstruktiv an Problemlösungen beteiligt. Die aus Wahlkampfgründen durchschaubare Kritik am Bürgermeister hilft da nicht weiter." Die SPD-Mitglieder würden sich jedenfalls darauf konzentrieren, dass alles getan wird, damit die Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr in die Schule einziehen können. Müller: "Auch Betriebsleiter Frank Wolfgramm begleitet diesen Prozess sehr offen." So hatten die Fraktionen inzwischen die Möglichkeit, in einem Arbeitskreis nicht nur das Thema Sekundarschule sondern auch den Status der zahlreichen Projekte des Eigenbetriebs zu hinterfragen. "Viele Projekte der Prioritätenliste wurden längst angegangen, einige stehen kurz vor dem Abschluss. Auch das gehört zur ganzen Wahrheit", betonen Müller, Behncke und Schmitt.

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