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Nun soll ein Monitorer Bau der Sekundarschule überwachen

14.05.2020 / 22:03 Uhr — Presseinfo Stadt / duz

Dormagen. Sie dauerte immer länger und wurde immer teurer: Das ist die ehrliche Bilanz der Sanierung der Sekundarschule bis hierhin. Nun soll das Projekt auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie einer Neuausrichtung unterzogen werden, wie Bürgermeister Erik Lierenfeld ankündigt: „Es gab bei diesem Projekt von Beginn an eklatante Fehler, da gibt es nichts zu beschönigen. Mit der Übernahme der Verantwortung für den Eigenbetrieb geht auch die Verantwortung dafür einher, dass diese Fehler aufgearbeitet werden - und sich in Zukunft nicht wiederholen.“ Dazu bedürfe es eines engeren Controllings, besserer Kommunikation zwischen Eigenbetrieb und Projektsteuerer und größerer Transparenz. Diese Prinzipien für ein verbessertes Baumanagement werden bereits umgesetzt, heißt es in einer städtischen Presseinformation

In der gegenwärtigen Corona-Krise trete ein weiterer Aspekt hinzu: „Der Schulalltag wird nicht mehr derselbe sein. Lernen wird in Zukunft noch stärker von Digitalisierung geprägt sein. Darin sind sich alle Experten einig“, erläutert Schuldezernent Robert Krumbein. „Außerdem sehen wir aktuell, wie unsere Schulen versuchen, sich auf die neuen Anforderungen an den Infektionsschutz einzustellen. Ich betrachte es daher als Chance, das bei einem solchen Bauvorhaben mit zu berücksichtigen“, so Lierenfeld.

Ein überarbeiteter Bauzeitenplan soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. „Weil wir wissen, dass die Coronakrise Auswirkungen haben wird - auch auf dieses Projekt. Wir müssen versuchen abzuschätzen, wie schwer diese Auswirkungen sein werden“, erläutert Lierenfeld. Zuletzt war der Erstbietende bei der EU-weiten Ausschreibung der Rohbau- und Sanierungsleistungen abgesprungen, weswegen die Vergabe an den Zweitbietenden erfolgen musste. Weitere Kostensteigerungen und Verzögerungen seien künftig nicht auszuschließen, sondern zu erwarten. Lierenfeld: „Wir sind im ursprünglichen Zeitplan bereits mehr als ein Jahr hintendran. Bei aller notwendigen Analyse richten wir den Blick aber vor allem nach vorn.“ Es gehe darum, mit strukturierter und engagierter gemeinsamer Arbeit dafür zu sorgen, dass das Projekt endlich zu Ende geführt wird. So wird künftig ein Monitorer eingesetzt, der das Projekt eng begleitet und überwacht und dafür sorgt, dass Entscheidungen schnell getroffen und neue Entwicklungen unverzüglich kommuniziert werden können. Zudem wird sich der Verwaltungsvorstand alle 14 Tage persönlich vor Ort über den Baufortschritt informieren.
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