Dormagen: Lokale Wirtschaftsnachrichten
Planungen für das Zuckerfabrikgelände nehmen Konturen an - "3C" präsentierte Vorschläge
14.02.2007 / 13:33 Uhr — duz
Dormagen. Zweifel scheinen kaum mehr zu bestehen, das alte Zuckerfabrikgelände könnte schon 2009 ein völlig neues Outfit erhalten. Jedenfalls ist das renommierte Unternehmen "3C Real Estate" aus Bonn zuversichtlich: Die als Projektentwickler und Vermarkter beauftragte AG stellte heute im Rathaus die Pläne für das "Fachmarktzentrum" und weitere neue Angebote vor. Bürgermeister Heinz Hilgers bewertete das Konzept mit Blick auf die wirtschaftlichen und städtebaulichen Aspekte als "schlüssig".3C-Vorstand Rüdiger Weitzel sieht das Grundstück "als Glücksfall für die Stadt." Das Projekt sei eins der "herausragenden" seines Unternehmens, für das derzeitig eine Investition in Höhe von etwa 70 Millionen Euro angedacht ist. 400 Arbeitsplätze sind im Gespräch, 950 Parkplätze sollen entstehen. Die Verbindung zur Kölner Straße sei absolut notwendig, hier soll das "Stadttor" einen "städtebaulich markanten Merkpunkt" setzen. Weitzel geht davon aus, dass bis Ende 2007 die Baurechtsfragen geklärt sind. Baubeginn soll 2008 sein, für die Fertigstellung werden 14 bis 15 Monate veranschlagt. "2009 könnten wir dann ans Netz gehen." Zuvor gebe es aber noch die intensive Diskussion mit den Bürgern. 3C werde in Modelle investieren und eine "Stadtmöblierung" vornehmen, erläuterte Gesellschafterin Klaudia Herrmann. Nach dem jetzigen Stand ist ein Vollabriss der Gebäude geplant. Allerdings hätten Mitarbeiter "einige Gebäude schon ins Herz geschlossen". So werde darüber gesprochen, ein Silo zum Beispiel als Kletterwand umzugestalten.
Hilgers hält es nach Vorgesprächen mit dem Regierungspräsidenten für wahrscheinlich, die notwendige Änderung des Gebietsentwicklungsplanes schon bis zum Sommer zu realisieren. Letztlich hänge dies auch ab "von der Qualität der Unterlagen." Der Bürgermeister sucht im Zusammenhang mit der Entwicklung auf dem Zuckerfabrikgelände nach Lösungen, um die unbefriedigende Situation im Bereich Sasserstraße/Am Höhenberg zu verändern und das Gebiet aufzuwerten.
Das Bild zeigt von links: Vorstand Rüdiger Weitzel, Bürgermeister Heinz Hilgers, Gesellschafterin Klaudia Herrmann, Projektleiterin Ulrike Schmitz und Architekt Caspar Schmitz-Morkramer vom Büro "msm meyer schmitz-morkramer", Foto: Detlev Zenk
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