Dormagen: Lokale Sportnachrichten
Kurzweilige Ehrung der besten Sportlerinnen und Sportler
20.03.2025 / 16:29 Uhr — Info Dormago / duz
Foto: Heinz Zaunbrecher
Pressefotos
Minigolferin Sarah Schumacher, hier mit Kämmerer Torsten Spillmann und Bürgermeister Erik Lierenfeld, ist Dormagens Sportlerin des Jahres 2024
Die Handballer des TSV Bayer Dormagen sind Mannschaft des Jahres 2024
Klemens Diekmann von der evd (links) ehrte den Ehrenamtler des Jahres Jürgen Münchow
Alle Beteiligten kamen auf der Bühne zusammen
Dormagen. Mit schmackhafter Suppe und Live-Musik von Saxophonisten der Musikschule Dormagen startete gestern Abend die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler in der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums. Der Zeitplan wurde fast bis auf die Minute eingehalten – was der städtischen Fachbereichsleiterin Anja Bezold ein zufriedenes „Wow“ entlockte. Einziges, aber nicht zu änderndes Manko: Krankheit und Trainingslager verhinderten, dass alle zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler in den sechs Kategorien auf der Bühne erscheinen konnten. Durchs Programm führte Bürgermeister Erik Lierenfeld höchstpersönlich.
Minigolferin Sarah Schumacher, hier mit Kämmerer Torsten Spillmann und Bürgermeister Erik Lierenfeld, ist Dormagens Sportlerin des Jahres 2024

Die Handballer des TSV Bayer Dormagen sind Mannschaft des Jahres 2024

Klemens Diekmann von der evd (links) ehrte den Ehrenamtler des Jahres Jürgen Münchow

Alle Beteiligten kamen auf der Bühne zusammen
Abonnementssieger Matyas Szabo (33) vom TSV Bayer Dormagen bedauerte im eingespielten Video seine Abwesenheit: „Wir bereiten uns in Paris gezielt auf den nächsten World-Cup in Budapest am 28. März vor“, sagte der Olympiafünfte von Paris 2024 im Säbelfechten. Vertreten wurde er von Fechtkoordinator Olaf Kawald, der im Gespräch mit Lierenfeld auf die angespannte Hallensituation hinwies: „Wir trainieren aktuell in zwei Hallen. Das ist schon eine logistische Meisterleistung.“
Nahezu komplett war die Mannschaft des Jahres vor Ort: Die Handballer des TSV Bayer Dormagen wurden auch dafür ausgezeichnet, dass sie trotz aller finanziellen Schwierigkeiten im letzten Jahr den Kampf gegen den Abstieg gewannen. Von Kapitän Sören Steinhaus erfuhren die Gäste, dass er es „im Schwimmen bis zum Seepferdchen“ geschafft hat. Linksaußen Joshua Reuland hat soeben verkündet, dass er sich aus dem Leistungshandball zurückzieht: „Man muss auch an die Karriere danach denken“, erklärte der künftige Lehrer für Sport und Geschichte. Dass die beiden jüngsten Tests der deutschen Handball-Junioren in Ägypten verloren gingen, machte National-Kreisläufer Jan Schmidt deutlich. Immerhin konnte das Team die Pyramiden sehen. Viele Lacher erhielt Finn Schroven mit seiner Antwort auf die Frage von Erik Lierenfeld nach dem Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen: „Hier in der Halle sind die meisten Fans für uns, auswärts ist das nicht so.“ Freuen dürfen sich alle Spieler über den erhaltenen Preis: einen „Lasertag“ in Köln. Dort könnte vielleicht der wieder angepeilte Klassenerhalt in der 2. Liga gefeiert werden.
Sportlerin des Jahres wurde eine exzellente Minigolferin: Sarah Schumacher vom MGC Dormagen-Brechten wurde im letzten Jahr nicht nur deutsche Meisterin, sie gewann auch die Titel im Einzel und mit der Mannschaft bei der Europameisterschaft. Bevor sie aktiv wurde im Minigolf, hatte sie es auch mit Ringen, Turnen und Tanzen versucht. Doch mit dem Minigolf-Gen der Eltern ausgestattet, stellte sie schon früh fest, dass „in dieser Sportart das meiste Potenzial für mich liegt.“ Die Studentin (Print Media Technologies) hat sich nebenbei selbständig gemacht und bietet Teambuildingevents für Führungskräfte an.
Beide Nachwuchssportlerinnen des Jahres 2024 mussten passen: Ringerin Lotta Englich vom Sportinternat Knechtsteden war ebenso wie Judoka Sarah-Tamar Wolsfeld erkrankt. Die auch international erfolgreichen Athletinnen wurden auf der Bühne vertreten von Mutter Melanie Wolsfeld und Trainer-Urgestein Heinz Schmitz, der nicht unerwähnt ließ, dass die jungen Ringer beim AC Ückerath inzwischen die Ringerinnen rein zahlenmäßig überholt haben. Völlig aus dem Häuschen war Jürgen Münchow, der als Vorsitzender des WSC Bayer Dormagen mit dem Ehrenamtspreis gewürdigt wurde: „Ich wusste nichts von der Ehrung.“ Im Wassersportclub hatten niemand etwas verraten. Der Beginn seiner Engagements war auch mit einer gewissen Nässe verbunden: „Ich hatte keine Erfahrung und wurde ins kalte Wasser geschmissen.“ Gestern rief Münchow zur Mitarbeit auf: „Das macht Spaß und dient auch der Selbstverwirklichung.“ Der Ehrenamtspreis wird von Mitsponsor evd gestiftet. „Energie und Sport passen immer zusammen“, sagte Geschäftsführer Klemens Dieckmann: „Wir sind Dormagen und wollen hier etwas zurückgeben.“
Der Integrationspreis ging an Kimberly Harms, die ihre Erlebnisse bei den Special Olympics „richtig cool“ fand. Da beim Laufen und Weitspringen zu wenig Frauen vor Ort waren, trat sie bei den Männern an und erreichte Platz 5 und 6. „Du bist das beste Beispiel dafür, wie man Träume unabhängig von Beeinträchtigungen verwirklichen kann“, erklärte die Vorsitzende des Sportausschusses Martina Meirose bei ihrer Würdigung der Preisträgerin. Sportlich ging es auf der Bühne auch zu im Zusammenwirken zwischen dem Cello-Trio der Musikschule und Tänzerinnen der Ballettetage. Dem neo-klassischen Auftritt folgte ein Jazz Modern Dance. Eine erstaunliche Information von Nina Bauer (Balletetage): „Bei uns beginnen Kinder im Alter von etwa vier Jahren, die älteste Tänzerin ist 85 Jahre alt.“
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