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Lob für die jungen "Historiker" der Gesamtschule
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Köln/Dormagen. „Es war doch wieder sehr beeindruckend zu sehen, was die Schülerinnen und Schüler entwickelt haben.“ Mit diesem Lob dankte Dr. Werner Jung, Leiter der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Köln, den „jungen Historikern“ aus der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen: „Nochmals Danke für ihr Engagement.“
Anlass des Lobes aus dem EL-DE-Haus am Appellhofplatz war die Sophie-Schüller-Ausstellung, die Schülerinnen und Schüler recherchiert und dokumentiert hatten. Nach der „Kulle“ in Dormagen, der Synagogengemeinde in Köln und der Katholischen Hauptschule im Süden der Kölner Altstadt wurde jetzt das EL-DE-Haus vierte Station für die Exponate. Gezeigt wurde der Weg Sophie Schüllers von ihrer Geburt 1902 in Dormagen bis zu ihrem Tod 1950. Dazwischen – und das macht das Bewegende der Ausstellung aus – die Verfolgung der Jüdin, ihre Flucht aus Dormagen, die verschiedenen Stationen im Untergrund und die Rettung vor den Nazis.
Intensiv geholfen bei den Forschungsarbeiten hatten zahlreiche Einrichtungen wie etwa das Einwohnermeldeamt in Dormagen, das Historische Archiv der Stadt Köln oder auch Medizinhistoriker der Universität Bonn. Stück für Stück konnte so der Lebensweg von Sophie Schüller aufgedeckt werden. Besondere Hilfe erfuhren die Schüler durch Dagmar Avital, die Enkeltochter von Sophie Schüller. Sie hatte im Nachlass viele Quellen entdeckt, die in die Ausstellung eingefügt werden konnten.
Foto: Valerie Schmidt erläutert im EL-DE-Haus in Köln im Beisein von Dr. Werner Jung, dem Leiter des NS-Dokumentationszentrums, die Sophie-Schüller-Ausstellung.
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26.01.2009 / 12:44 Uhr — Uwe Koopmann
Anlass des Lobes aus dem EL-DE-Haus am Appellhofplatz war die Sophie-Schüller-Ausstellung, die Schülerinnen und Schüler recherchiert und dokumentiert hatten. Nach der „Kulle“ in Dormagen, der Synagogengemeinde in Köln und der Katholischen Hauptschule im Süden der Kölner Altstadt wurde jetzt das EL-DE-Haus vierte Station für die Exponate. Gezeigt wurde der Weg Sophie Schüllers von ihrer Geburt 1902 in Dormagen bis zu ihrem Tod 1950. Dazwischen – und das macht das Bewegende der Ausstellung aus – die Verfolgung der Jüdin, ihre Flucht aus Dormagen, die verschiedenen Stationen im Untergrund und die Rettung vor den Nazis.
Intensiv geholfen bei den Forschungsarbeiten hatten zahlreiche Einrichtungen wie etwa das Einwohnermeldeamt in Dormagen, das Historische Archiv der Stadt Köln oder auch Medizinhistoriker der Universität Bonn. Stück für Stück konnte so der Lebensweg von Sophie Schüller aufgedeckt werden. Besondere Hilfe erfuhren die Schüler durch Dagmar Avital, die Enkeltochter von Sophie Schüller. Sie hatte im Nachlass viele Quellen entdeckt, die in die Ausstellung eingefügt werden konnten.
Foto: Valerie Schmidt erläutert im EL-DE-Haus in Köln im Beisein von Dr. Werner Jung, dem Leiter des NS-Dokumentationszentrums, die Sophie-Schüller-Ausstellung.