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Modernes Chemie- und Wasserstofflabor am BBZ eröffnet

28.02.2025 / 15:29 Uhr — Dormago / duz

Pressefotos
Foto: Dormago / duz Eröffnung des neuen Labors, von links: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Ministerin Dorothee Feller und Schulleiter Olaf Creutzburg
Eröffnung des neuen Labors, von links: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Ministerin Dorothee Feller und Schulleiter Olaf Creutzburg Das neue Laborangebot unterstützt die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der modernen Chemie und nachhaltiger Energietechnologien
Das neue Laborangebot unterstützt die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der modernen Chemie und nachhaltiger Energietechnologien
Dormagen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass hier schon mal so viele wichtige Personen auf einmal versammelt waren“, begrüßte Schulleiter Olaf Creutzburg Vertreter aus Stadt, Kreis, Land und Bund im Berufsbildungszentrum (BBZ) Dormagen. Der Grund für das Interesse liegt auf der Hand: Schulministerin Dorothee Feller und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke „eröffneten“ heute das neue Chemie- und Wasserstofflabor. Das Gebäude C in Bahnhofsnähe war völlig entkernt worden und erhielt danach die modernste Ausstattung für die berufliche Ausbildung.

„Das neue Labor ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der chemischen- und umwelttechnischen Berufsausbildung in unserer Region und leistet einen wertvollen Beitrag, den Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften zu decken“, sagte Petrauschke. Die Ministerin verwies auf das „Erfolgsmodell duale Ausbildung“ und stellte fest: „Studium und Berufsausbildung sind gleichwertig und müssen auch gleich gefördert werden.“ Auf BBZ-Absolventen warten längst „hohe Verdienstmöglichkeiten.“

Am BBZ „merken alle bereits, wie groß der Unterschied im Labor ist. Diese Investition ist nicht selbstverständlich“, dankte Olaf Creutzburg im Namen der Schule. „Das neue Labor ermöglicht die Aus- und Weiterbildung sowie die Berufsvorbereitung auf höchstem Niveau. Neue Technologien und der Wandel hin zu einer Energietransformation können so am Standort zukunftssicher vermittelt werden.“ Geboten wird nun eine Vielzahl von spezialisierten Räumen, die auf die Bedürfnisse der Azubis abgestimmt sind. Der Laborraum umfasst zehn Laborabzüge, von denen einer höhenverstellbar ist, sowie vier Laborinseln mit insgesamt 16 Arbeitsplätzen.

Ein besonderer Fokus wurde auf die nachhaltige Nutzung von Wasserstofftechnologien und instrumenteller Analytik gelegt. Das Wasserstofflabor ist für Experimente im Bereich der Brennstoffzellen und Wasserelektrolyse ausgestattet. Daneben können zusätzliche Versuche zu Windkraft und Solarenergie durchgeführt werden. Der Raum für instrumentelle Analytik verfügt auch über einen Laborabzug und zwei Laborarbeitsinseln mit acht Arbeitsplätzen. Bei der Umsetzung des Bauprojektes hat das Amt für Gebäudewirtschaft des Kreises auf eine vollumfängliche barrierefreie Nutzung geachtet. Durch den Einsatz einer Luftwärmepumpe wird die Außenluft im Winter aufgeheizt, im Sommer gekühlt und nacherhitzt. Um die Einrichtung vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen, wurde eine Einbruchmeldeanlage installiert.

Spätestens 2027 ist ein zweiter Bauabschnitt am BBZ geplant. Dann soll das Hauptgebäude für etwa 17 Millionen Euro komplett modernisiert werden.

Die Fakten
Schülerzahl: Rund 1350 Schülerinnen und Schüler besuchen zurzeit das BBZ
Investition Chemie- und Wasserstofflabor: 2,4 Mo. Euro
Landeszuschuss: circa 1,6 Mio. Euro über Förderprogramme „Gute Schule 2020“ und
Bundeszuschuss: 183.000 Euro aus der Förderprogramm Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
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