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Mobilabdeckung wird mit Hilfe von Müllfahrzeugen gemessen
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Mit dem nun gestarteten Projekt von Kreis und Schönmackers sollen Verbesserungspotenziale für den zielgerichteten Austausch mit den Mobilfunknetzbetreibern identifiziert werden. Die Messungen der Betreiber finden in der Regel unter idealen Bedingungen statt, wodurch die Darstellungen nicht immer mit den täglichen Nutzungserfahrungen der Bürger und Unternehmen übereinstimmen. Deswegen sind unabhängige Analysen erforderlich, um das sogenannte Echtnetz zu ermitteln. „Durch die Messung in hoher Auflösung und zusätzliche komplementäre Datenressourcen kann dann ein differenzierteres Bild zur Versorgungssituation geschaffen werden“, betont Anna Beck.
Die Effizienz des Projekts liegt darin, dass es sehr ressourcenschonend und einfach durchgeführt werden kann. Während die Entsorgungsfahrzeuge von Schönmackers ihre täglichen Routen fahren, zeichnet die Echtnetz-Messbox der Firma ENQT den Mobilfunkempfang aller Netzbetreiber im gesamten Kreisgebiet auf. Die Messergebnisse werden in einem Datenportal erfasst und in das Geodatenmanagement der Mobilfunkinfrastruktur des Rhein-Kreises Neuss überführt und ausgewertet. Bereits im Lauf des sechsmonatigen Vorhabens können robuste und valide Ergebnisse für zielgerichtete Optimierungsmaßnahmen zur aktuellen und perspektivischen Mobilfunkversorgung gewonnen werden.
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03.11.2023 / 15:48 Uhr — Info RKN / Dormago - bs
Foto: W. Walter/Rhein-Kreis Neuss
Dr. Anna Beck, Mobilfunkkoordinatorin des RKN und Kreisdirektor Brügge (3.v.r.) waren beim stellv. Regionalleiter Pascal Beyerlein (li.) und dem Betriebsleiter Tobias Thieser (re.) von Schönmackers zu Gast
Der Rhein-Kreis Neuss startet eine eigene Mobilfunkmessung in Kooperation mit dem Entsorgungsunternehmen Schönmackers Umweltdienste. „Eine flächendeckende und leistungsfähige Mobilfunkversorgung liegt im Interesse aller. Gemeinsam für eine leistungsfähige Abdeckung zu sorgen, ist daher unerlässlich. Und dabei müssen wir Herausforderungen wie die Standortsuche für geeignete Funkmasten oder die Optimierung des Genehmigungsverfahrens meistern“, so Kreisdirektor Dirk Brügge. 
Dr. Anna Beck, Mobilfunkkoordinatorin des RKN und Kreisdirektor Brügge (3.v.r.) waren beim stellv. Regionalleiter Pascal Beyerlein (li.) und dem Betriebsleiter Tobias Thieser (re.) von Schönmackers zu Gast
Mit dem nun gestarteten Projekt von Kreis und Schönmackers sollen Verbesserungspotenziale für den zielgerichteten Austausch mit den Mobilfunknetzbetreibern identifiziert werden. Die Messungen der Betreiber finden in der Regel unter idealen Bedingungen statt, wodurch die Darstellungen nicht immer mit den täglichen Nutzungserfahrungen der Bürger und Unternehmen übereinstimmen. Deswegen sind unabhängige Analysen erforderlich, um das sogenannte Echtnetz zu ermitteln. „Durch die Messung in hoher Auflösung und zusätzliche komplementäre Datenressourcen kann dann ein differenzierteres Bild zur Versorgungssituation geschaffen werden“, betont Anna Beck.
Die Effizienz des Projekts liegt darin, dass es sehr ressourcenschonend und einfach durchgeführt werden kann. Während die Entsorgungsfahrzeuge von Schönmackers ihre täglichen Routen fahren, zeichnet die Echtnetz-Messbox der Firma ENQT den Mobilfunkempfang aller Netzbetreiber im gesamten Kreisgebiet auf. Die Messergebnisse werden in einem Datenportal erfasst und in das Geodatenmanagement der Mobilfunkinfrastruktur des Rhein-Kreises Neuss überführt und ausgewertet. Bereits im Lauf des sechsmonatigen Vorhabens können robuste und valide Ergebnisse für zielgerichtete Optimierungsmaßnahmen zur aktuellen und perspektivischen Mobilfunkversorgung gewonnen werden.
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