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Neue Bezirksbeamtin Beate Polke sucht Kontakt mit den Menschen
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Zuständig ist sie für die Bereiche Ückerath - Gohr - Broich - Straberg und Knechtsteden und teilt sich das Büro mit Frank Herkenrath an der Salvatorstraße 16. Doch da ist sie eher selten anzutreffen. Denn Bezirksbeamte versehen ihren Dienst weitestgehend auf der Straße. Schließlich prägen sichtbare Präsenz und Gespräche den vertrauensvollen Kontakt zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Polkes Absicht: „Ich möchte gerne meine Bereiche und auch deren Vereine und Mitglieder kennenlernen.“ Beate Polke war früher eine leidenschaftliche Fußballerin und erlebte noch aktiv den Aufstieg des SV Hemmerden in die Regionalliga mit. Dann aber streikten die Knie des 1. FC Köln-Fans. Zu ihren Hobbys gehört neben Radfahren der Besuch von Musicals oder die Reise mit ihrem Lebensgefährten im Wohnmobil.
Nach einer Berufsausbildung zur Bauzeichnerin entschied sich die in Hemmerden wohnende Mutter zweier erwachsener Töchter für die Polizeiausbildung in Linnich. Im Anschluss war sie dort zunächst in der Stabshundertschaft sowie im Objektschutz Düsseldorf tätig. 1994 wechselte sie in den Rhein-Kreis Neuss, ging vor allem der Polizeiarbeit in Grevenbroich nach und unterstützte seit 2012 im Team der „Mobilen Wache“ sämtliche Wachen im Rhein-Kreis bei Großveranstaltungen und Präsenzstreifen. So konnte sie auch Erfahrungen in Dormagen sammeln - etwa im Zusammenhang mit dem Tanz in den Mai in Zons. Oder nahm auf dem Wochenmarkt in Dormagen gerade mit älteren Menschen Kontakt auf.
„Die besondere Nähe zu den Menschen und auch die Zusammenarbeit mit unserem Ordnungsamt ist wichtig“, begrüßte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Nachfolgerin des überall bekannten Bezirksbeamten Rudolf Mehl als „neues Gesicht der Polizei“ in den benannten Dormagener Ortsteilen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke verwies auf die umfangreichen Aufgaben der Bezirksbeamten und machte deutlich, dass sie wegen der Präsenz bei zahlreichen Veranstaltungen „in der Regel keine festen Arbeitszeiten haben.“ Neben der Kontaktpflege mit gesellschaftlichen Gruppen kümmern sie sich um Themen wie Verkehrssicherheit und Kriminalitätsbekämpfung oder auch die Vollstreckung von Haft- und Vorführbefehlen.
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18.11.2021 / 15:18 Uhr — Dormago / duz
Foto: Dormago / duz
Bei der Vorstellung der neuen Bezirksbeamtin, von links: Hans-Jürgen Petrauschke, Erik Lierenfeld, Beate Polke, Wachleiter Ralph Schelkmann und Heidi Fahrenholz, Abteilungsleiterin Polizei für den Rhein-Kreis Neuss
Dormagen. Als Österreicherin kam Beate Polke auf die Welt, vier Jahre später erhielt sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Akzent ist aber noch da, sagt die 51-jährige Polizeioberkommissarin: „Ich war oft bei meiner Oma in Tirol zu Besuch.“ Die ist mit ihren fast 103 Jahren „richtig fit“ und damit auch ein Vorbild für die seit 1. September neue Bezirksbeamtin in Dormagen, die nicht nur in ihrer Freizeit häufig mit dem E-Bike oder Rennrad unterwegs ist. Beate Polke wurde jetzt in der Dormagener Polizeiwache öffentlich vorgestellt.
Bei der Vorstellung der neuen Bezirksbeamtin, von links: Hans-Jürgen Petrauschke, Erik Lierenfeld, Beate Polke, Wachleiter Ralph Schelkmann und Heidi Fahrenholz, Abteilungsleiterin Polizei für den Rhein-Kreis Neuss
Zuständig ist sie für die Bereiche Ückerath - Gohr - Broich - Straberg und Knechtsteden und teilt sich das Büro mit Frank Herkenrath an der Salvatorstraße 16. Doch da ist sie eher selten anzutreffen. Denn Bezirksbeamte versehen ihren Dienst weitestgehend auf der Straße. Schließlich prägen sichtbare Präsenz und Gespräche den vertrauensvollen Kontakt zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Polkes Absicht: „Ich möchte gerne meine Bereiche und auch deren Vereine und Mitglieder kennenlernen.“ Beate Polke war früher eine leidenschaftliche Fußballerin und erlebte noch aktiv den Aufstieg des SV Hemmerden in die Regionalliga mit. Dann aber streikten die Knie des 1. FC Köln-Fans. Zu ihren Hobbys gehört neben Radfahren der Besuch von Musicals oder die Reise mit ihrem Lebensgefährten im Wohnmobil.
Nach einer Berufsausbildung zur Bauzeichnerin entschied sich die in Hemmerden wohnende Mutter zweier erwachsener Töchter für die Polizeiausbildung in Linnich. Im Anschluss war sie dort zunächst in der Stabshundertschaft sowie im Objektschutz Düsseldorf tätig. 1994 wechselte sie in den Rhein-Kreis Neuss, ging vor allem der Polizeiarbeit in Grevenbroich nach und unterstützte seit 2012 im Team der „Mobilen Wache“ sämtliche Wachen im Rhein-Kreis bei Großveranstaltungen und Präsenzstreifen. So konnte sie auch Erfahrungen in Dormagen sammeln - etwa im Zusammenhang mit dem Tanz in den Mai in Zons. Oder nahm auf dem Wochenmarkt in Dormagen gerade mit älteren Menschen Kontakt auf.
„Die besondere Nähe zu den Menschen und auch die Zusammenarbeit mit unserem Ordnungsamt ist wichtig“, begrüßte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Nachfolgerin des überall bekannten Bezirksbeamten Rudolf Mehl als „neues Gesicht der Polizei“ in den benannten Dormagener Ortsteilen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke verwies auf die umfangreichen Aufgaben der Bezirksbeamten und machte deutlich, dass sie wegen der Präsenz bei zahlreichen Veranstaltungen „in der Regel keine festen Arbeitszeiten haben.“ Neben der Kontaktpflege mit gesellschaftlichen Gruppen kümmern sie sich um Themen wie Verkehrssicherheit und Kriminalitätsbekämpfung oder auch die Vollstreckung von Haft- und Vorführbefehlen.