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Digitaler Unterricht für Realschule kein Problem mehr

29.11.2020 / 17:30 Uhr —

Foto: Realschule Hackenbroich Eine gute technische Ausstattungmit Active Panels und Tablets sind Voraussetzung für digitalen Unterricht.
Eine gute technische Ausstattungmit Active Panels und Tablets sind Voraussetzung für digitalen Unterricht.
„Vorbereitet auf morgen“ heißt das Leitbild der Realschule Hackenbroich. Dazu gehört auch der Umgang mit digitalen Medien. Inzwischen können sowohl Schüler*innen als auch Lehrende auf das nötige digitale „Rüstzeug“ zurückgreifen. „Ein möglicher Lockdown der Schule wäre keinesfalls problematisch, man sieht sich gut vorbereitet“, erklärt Nadine Ising, Lehrerin und zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Schule.

Seit März dieses Jahrs ist an der Schule viel passiert. „Wurde zu Beginn der Pandemie zunächst per E-Mail, später über eine Cloud das Arbeitsmaterial jede Woche den Schülern zur Verfügung gestellt, arbeitete man hinter den Kulissen an einer schnellen und einfachen Möglichkeit, um engeren Kontakt mit den Schülern halten zu können.“ Der Eilausschuss der Schulkonferenz entschied sich hierfür bereits im April für das Microsoft Programm Teams als Plattform. Die Stadt Dormagen stellte die Lizenz zur Verfügung und Schüler*innen wurden bei Bedarf mit Endgeräten versorgt. Anschließend mussten über 650 Datenschutzerklärungen eingesammelt und Passwörter zum Einloggen vergeben werden.

Zudem mussten nicht nur die Jugendlichen in den Umgang mit der Software eingeführt werden, auch die Lehrenden wurden geschult. „Hier konnte auf das Know-how innerhalb der Kollegiums zurückgegriffen werden“, so Ising. „Manchmal half man sich aber auch mit Tutorials aus dem Internet oder experimentierte einfach mal mit dem Programm“, ergänzt die Ursel Kriesemer, 2. Konrektorin. „Natürlich war nicht immer alles einfach und es gab Momente, in denen wir an der Technik verzweifelten, aber ich bin beeindruckt, mit wie viel Engagement und Elan das Kollegium diese Herausforderung gemeistert hat.“

Bereits im ersten Lockdown fanden so an der Realschule Hackenbroich schon Videokonferenzen statt und Schüler und Lehrer konnten sich zusätzlich zu den wenigen Präsenztagen sehen und Aufgaben von Angesicht zu Angesicht besprechen. Nach den Sommerferien verankerte die Schule den Digitalunterricht für die ersten Tage fest im Stundenplan, um das Gelernte aufzufrischen und natürlich auch, um die neuen Fünftklässler an die Technik heranzuführen.

Anfang November fand ein „Teams“-Trainingstag statt. Alle Beteiligten blieben für einen Tag zu Hause und übten den Unterricht laut Stundenplan per Videokonferenz. „Dieser Tag war ein voller Erfolg“, so Kriesemer.

Mittlerweile hat die Technik in der Realschule großflächig Einzug gehalten. Viele Klassenräume wurden in den Sommerferien mit Active Panels ausgestattet. Eine erkrankte Schülerin wird sogar per Avatar in den Präsenzunterricht zugeschaltet. Sie kann ihre Mitschüler so sehen und hören und sich am Unterricht beteiligen.

„Natürlich bevorzugen alle den Präsenzunterricht und niemand wünscht sich einen weiteren Lockdown“ so Insing abschließend, „man wäre aber auch in einem solchen Fall vorbereitet und könnte mittlerweile umgehend auf digital umstellen.“
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