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Vorbereitung der Einsatzkräfte auf eine Großschadenslage

09.12.2019 / 13:36 Uhr — Presseinfo Kreis / duz

Foto: Rhein-Kreis Neuss Übung am Institut der Feuerwehren: Angehörige der Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss, des Technischen Hilfswerks, der Polizei sowie weitere Fachberater probten den Ernstfall
Übung am Institut der Feuerwehren: Angehörige der Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss, des Technischen Hilfswerks, der Polizei sowie weitere Fachberater probten den Ernstfall
Rhein-Kreis Neuss / Dormagen. Wälder und Felder nach einer langen Trockenperiode in Flammen - das war jetzt das Szenario einer dreitägigen Übung am Institut der Feuerwehren des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster. Teilgenommen haben daran Angehörige der Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss, des Technischen Hilfswerks und der Polizei sowie weitere Fachberater aus dem Führungsstab des Kreises. Die Übung wurde von Dozenten des Instituts intensiv begleitet und bewertet.

„Bei Großeinsatzlagen und Katastrophen leitet und koordiniert der Kreis die Abwehrmaßnahmen und richtet einen Krisenstab und eine Einsatzleitung ein“, erklärt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Die Einsatzleitung veranlasse alle Maßnahmen zur Abwehr der Gefahren und zur Begrenzung der Schäden. „Und hier ist eine laufende Aus- und Fortbildung wichtig. Wir haben in Münster die Gelegenheit genutzt, unsere Einsatzkräfte unter Federführung des Instituts der Feuerwehren auf solche Fälle vorzubereiten“, betont Petrauschke.

Textpassagen aus einer fiktiven Pressemitteilung der Einsatzleitung machten deutlich, worum es ging: „Der massive Einsatz starker Kräfte der Feuerwehren aus dem Kreisgebiet bei den gestrigen Wald- und Vegetationsbränden in Jüchen, Grevenbroich und Dormagen war erfolgreich“, hieß es darin. Bei solch einer Großeinsatzlage handelt es sich um ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit zahlreicher Menschen und Tiere oder erhebliche Sachwerte gefährdet sind und für das aufgrund des erheblichen Koordinierungsbedarfs eine Unterstützung der Einsatzkräfte erforderlich ist, die von einer kreisangehörigen Kommune allein nicht mehr gewährleistet werden kann.

Im Rahmen der Übung in Münster wurden Szenarien durchgespielt, die im Rhein-Kreis Neuss „spielen“. Die Grundlage bildeten die Kräfte, die dort auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Somit wurde nicht nur die eigentliche Arbeit in einem Stab geübt, sondern auch der richtige Einsatz der vorhandenen Kräfte.
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