Dormagener Wirtschaftsthemen
IHK warnt vor E-Mails mit Betrugsschreiben im Anhang
16.01.2026 / 14:22 Uhr — Info IHK / duz
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein weist Unternehmen darauf hin, dass derzeit täuschend echt gestaltete Betrugsschreiben per E-Mail verschickt werden. Sie sind angeblich vom „Bundeszentralamt für Steuern“ (BZSt) und fordern zur Zahlung eines Ordnungsgeldes wegen angeblicher Verstöße gegen die Offenlegungspflicht auf. Die E-Mail hat einen Anhang und wird von der Adresse „steuerfragen@p8-mail.de“ versendet.Im Nachrichtenteil sind der Bundesadler und die deutschen Nationalfarben neben dem vermeintlichen Absender „Bundeszentralamt für Steuern“ zu sehen. Ein Beispiel: Ein Schreiben gibt als Absender das „Bundeszentralamt für Steuern, An der Küppe 1, 53225 Bonn“ an. Im Betreff wird auf eine „Zahlungserinnerung im Ordnungsgeldverfahren wegen unterlassener Offenlegung von Umsatzzahlen im Geschäftsjahr 2023“ verwiesen. Es wird eine Gesamtsumme von 365,50 Euro gefordert. Als Verwendungszweck wird ein „Kassenzeichen“ angegeben. Auffällig ist insbesondere die angegebene IBAN: IE08 SUMU 9903 6512 5427 76 (Irland).
„Ordnungsgeldverfahren wegen Offenlegungsverstößen werden ausschließlich vom Bundesamt für Justiz durchgeführt“, erklärt IHK-Rechtsberater Gregor Waschau. Zudem sei die Aufforderung, auf ein Konto einer „Sachverständigen“ zu zahlen, unüblich. „Obwohl Mail und PDF zunächst einen professionellen Eindruck machen, lässt sich der Betrug an der Bankverbindung und an der Absender-Adresse erkennen“, sagt Waschau. Deutsche Behörden verwenden ausschließlich deutsche Bankverbindungen (IBAN beginnt mit DE). „Eine Überweisung ins Ausland ist ein klares Warnsignal“, betont er. „Adressaten sollten unbedingt die Domain, von der die Mail verschickt wird, prüfen. An dem Teil nach dem @ erkennt man meist, dass es sich um für den Betrugsversuch erstellte Mail-Adressen handelt.“
Unternehmen, die eine IHK-Mail erhalten, die ihnen verdächtig erscheint, können sich an Gregor Waschau (Tel.: 02151 635 416, E-Mail) wenden. Auf ihrer Website informiert die IHK über sämtliche Betrugsversuche, über die sie Kenntnis hat.
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