Dormagener Wirtschaftsthemen

Daniel Rinkert freut sich über Investitionen von Bayer

23.03.2023 / 16:24 Uhr — Presseinfo Bayer / duz

Foto: Bayer AG Bayer-Standortleiter Dr. Wolfram Sirges (links) und Daniel Rinkert MdB
Bayer-Standortleiter Dr. Wolfram Sirges (links) und Daniel Rinkert MdB
Dormagen. Daniel Rinkert MdB (SPD) besuchte heute zusammen mit Michael Dries, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dormagen, den Bayer-Standort Dormagen. Empfangen wurde er von Standortleiter Dr. Wolfram Sirges. Nach einer kurzen Vorstellung dieses für die Bayer-Division Crop Science weltweit wichtigsten Standortes, des Bayer-Produktportfolios sowie geplanter Investionen in Umweltschutzmaßnahmen und neue Technologien konnte sich der Bundestagsabgeordnete in einem ausgewählten Betrieb selbst einen Eindruck von der Innovationskraft machen und mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.

„Ich freue mich sehr, dass Bayer erheblich investiert und alles daransetzt, den Chemiestandort Dormagen nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen", sagte Rinkert. „Dies sichert langfristig Arbeits- und Ausbildungsplätze und bietet so auch jungen Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Zukunftsperspektive. Ich sehe die Aufgabe der Politik darin, die Industrie bei der Transformation zu unterstützen und zu begleiten." Und Dries betonte: „Die Arbeitsplätze hier im Chempark, die von Unternehmen wie Bayer gesichert werden, sind eine wichtige Grundlage für eine gute Entwicklung unserer Stadt. Wir freuen uns daher, dass der Standort Dormagen für Bayer ein ganz zentraler Bestandteil der globalen Lieferketten ist."

Im Mittelpunkt des Austauschs mit Vertretern des Unternehmens standen aktuelle politische Themen wie zum Beispiel der Beitrag des chemischen Pflanzenschutzes für die Welternährung und mögliche Auswirkungen des EU Green Deal. „Wir begrüßen grundsätzlich das Ziel zu mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft", betonte Sirges. „Ich halte es aber für zu kurzsichtig, die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft nur mit einer Reduzierung des Inputs anzugehen. Pauschale Mengenreduktionsziele allein sind nicht geeignet, das Umweltrisiko zu verringern – was wir brauchen, sind weniger Verbote, sondern mehr Innovationen."

„Die Investitionen am Standort sind ein Ausdruck gelebter Sozialpartnerschaft bei Bayer", sagte André van Broich, Vorsitzender des Betriebsrats am Standort und des Konzernbetriebsrats. „Sie sind Teil der Gesamtbetriebsvereinbarung „Zukunftskonzept Deutschland", die der Vorstand und der Gesamtbetriebsrat von Bayer im März 2022 unterzeichnet haben – damit sichern wir die Zukunft des Unternehmens und die Perspektiven der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserem Heimatstandort."

Weitere Themen waren die Fachkräftegewinnung sowie die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten, welche sich auf den Standort Dormagen auswirken. „Um auch in den kommenden Jahren erfolgreich am Weltmarkt bestehen zu können, benötigen wir kürzere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie verstärkte öffentliche Investitionen in die Infrastruktur", sagte Wolfram Sirges. Die Bayer AG hat in den vergangenen drei Jahren Investitionen in Höhe von 180 Millionen Euro am Standort Dormagen getätigt, mit den Schwerpunkten Ausbau von Produktionskapazitäten sowie Sicherheit, Recycling- und Umwelttechnologien.

Rund 1140 Mitarbeiter produzieren am Standort Dormagen chemische Pflanzenschutzmittel für die Kontrolle von Unkräutern und die Bekämpfung von schädlichen Insekten und Pilzkrankheiten. Ohne diese Pflanzenschutzmittel könne je nach Anbaukultur ein großer Teil der Ernte verloren gehen, sagt das Unternehmen. Neben der Produktion testet Bayer auch viele neue Wirkstoffe und Verfahren in Dormagen. 220 Fachkräfte arbeiten daran, die vorhandenen Anlagen und Verfahren kontinuierlich zu verbessern – alle neuen Produktionsverfahren werden am Standort entwickelt.

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