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Die D´Art-Jury hat getagt, der Aufbau kann beginnen
05.11.2026 / 15:23 Uhr — Dormago / duz
Foto: Dormago / duz

Orga- und Jury-Mitglieder (von links) Irmela Hauffe, Ulrico Czysch, Carolin Andritschke, Holger Hagedorn, Melanie Guthe und Martina Storm neben einigen von DORMAGO ausgesuchten Kunstwerken
Ein Jubiläum begleitet die D´Art 2026: Die Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler wird am 20. November zum 20. Mal eröffnet. Bis dahin wartet noch jede Menge Arbeit in der Glasgalerie des Kulturhauses auf die Mitglieder des Orga-Teams: Irmela Hauffe, Carolin Andritschke, Ulrico Czysch sowie das Team des städtischen Kulturbüros Vanessa Bobela, Olaf Moll und Leopold Wolff. Denn für die von der Jury ausgewählten Arbeiten muss der passende Platz in der Glasgalerie gesucht werden. Keine einfache Aufgabe, da die eingereichten Formate sehr unterschiedlich sind. „Aber das kriegen wir auch diesmal wieder hin“, kann Irmela Hauffe aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung zuversichtlich sein.
Orga- und Jury-Mitglieder (von links) Irmela Hauffe, Ulrico Czysch, Carolin Andritschke, Holger Hagedorn, Melanie Guthe und Martina Storm neben einigen von DORMAGO ausgesuchten Kunstwerken
Eine wichtige Vorentscheidung fand gestern in der Kulle statt: Die insgesamt 207 Werke von 108 heimischen Kunstschaffenden waren im Kulturhaus ausgebreitet und warteten auf die kritischen Blicke von Melanie Guthe, Martina Storm und Holger Hagedorn. Das Trio bildet die Jury, die Punkte verteilt. Ulrica Czysch unterstützt hier bei den bis 25-Jährigen, die überwiegend von der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule stammen - BvS-Kunstlehrerin Martina Storm möchte nicht über die Arbeiten ihrer Schülerinnen und Schüler urteilen. Die Jury-Mitglieder wissen nicht, von wem die jeweiligen Kunstwerke stammen. Insofern ist es immer ein spannender Augenblick, wenn Leopold Wolff die Jury-Punkte gezählt hat und danach klar ist, welche Werke es tatsächlich in die Ausstellung geschafft haben.
Wer nicht dabei ist, muss sich nicht grämen. Mitunter geben minimale Punktabstände den Ausschlag. „Eingereicht wurden viele Highlights und innovative Arbeiten“, erklärt Künstler Holger Hagedorn: „Es sind zahlreiche Maler dabei, die malen können.“ Hagedorn macht aber mit Blick auf die Technik auch deutlich: „Bei etlichen ist durchaus Luft nach oben vorhanden.“ Die Teilnehmer, deren Werke nicht den Weg in die Schau unter dem Motto „Glücklich(es) sein“ geschafft haben, werden informiert und dürfen ihre Arbeiten abholen. Auch die Umsetzung des Mottos zählte mit bei der Bewertung. Dabei zeigte sich, dass viele Blumen und Tanzen mit Glück verbinden. Glück findet sich mehrfach in den Namen der Kunstwerke – „Glückliche Jugend“, „Glücks-Archiv“ oder „Glücklicher Hase“. Glück strahlen aber zum Beispiel auch „Die lächelnde Henriette“ oder die „Muhmentaufnahme“ aus.
Die Steigerung der Beteiligung ist erkennbar: Vor zwei Jahren hatten sich 92 Personen mit 169 Werken (142 Bildern sowie 27 Skulpturen und Plastiken) beworben. Diesmal sind es 16 mehr, die 179 Bilder oder Fotos und 28 Skulpturen und Plastiken eingereicht haben. 27 Bewerber sind aktuell jünger als 25 Jahre. Die Künstler mit den drei besten Werken in den Altersklassen U- und Ü-25 werden bei der Finissage am 17. März 2027 im Kulturhaus ebenso wie die Sieger der Jury ausgezeichnet. Die Schirmherrschaft der D´Art 2026 liegt einmal mehr bei Angelika und Reinhard Knauft.
Die öffentliche Vernissage (unter anderem mit dem Zonser Happyologen Patrik Wenke) beginnt am Freitag, 20. November, um 20 Uhr. Die D´Art-Werke werden auch digital zu sehen sein.
