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Gelungene Berufsorientierung bei Fußball und Falafel
25.09.2026 / 15:45 Uhr — Dormago / duz
Foto: Dormago / duz

Zum Finale des Abends stiegen die Luftballons auf
Die Partner des Dormagener Wegs bei der Veranstaltung im Kinder- und Jugendtreff „Die Rübe“
Einen anderen Weg geht die Jugendberufshilfe in Dormagen schon lange. Es ist der „Dormagener Weg“, der Mitarbeiter aus verschiedenen Einrichtungen zusammenschweißen ließ. Die vier kooperierenden Träger Diakonie Rhein-Kreis Neuss, Internationaler Bund - IB West, Katholische Jugendagentur Düsseldorf und Berufsförderungszentrum Schlicherum verstehen sich als Partner, die sich auch kurzfristig für die Interessen der jungen Leute zwischen 16 und 25 Jahren einsetzen und austauschen - zur Not auch im Urlaub...
Zum Finale des Abends stiegen die Luftballons auf

Die Partner des Dormagener Wegs bei der Veranstaltung im Kinder- und Jugendtreff „Die Rübe“
Beratung und Information kann durchaus mit lockeren Gesprächen und Unterhaltung verbunden sein. Das war jetzt die Idee der gemeinsamen Initiative „Bleib am Ball - Dein Spiel. Deine Stärken. Deine Zukunft.“ im Kinder- und Jugendtreff „Die Rübe“. Es ging dem Veranstalterquartett plus Stadt Dormagen, Job-Center und der Agentur für Arbeit darum, einen unkomplizierten Zugang zu Berufsorientierung und neuen Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Das klappte bestens mit Angeboten wie Fuß- und Volleyball, Berufsorientierungsquiz und attraktiven Preisen, die am Glücksrad zu gewinnen waren. Und zur Stärkung gab es äußerst Schmackhaftes: Shawarma und Falafel.
Beabsichtigt war keineswegs, dass die Gäste mit einer konkreten Berufsvorstellung nach Hause gehen. Vielmehr sollten sie nach den drei Stunden im Jugendtreff die Gewissheit haben, dass es diesen beispielhaften Dormagener Weg gibt, den man so nicht in vielen Kommunen findet. So strahlte Cosima Nauroth, Koordinatorin der Jugendberufshilfe bei der Stadt, die für die Finanzierung der Veranstaltung sorgte: „Wir wussten nicht, wie die Veranstaltung angenommen wird. Mit der Resonanz können wir sicher zufrieden sein. Ich habe auch den Eindruck, dass Besucher neue Ideen für ihre berufliche Zukunft mitgenommen haben.“
Vielleicht war es früher einfacher, den Werdegang nach der Schule schon früh kennen und einschlagen zu können. Heute habe sich Vieles verschoben, häufig auch der Anspruch der Eltern, die stärker Richtung Abimachen tendieren. Die Mitarbeiter der Jugendberufshilfe können indes gut einschätzen, ob ein praktisch gewiefter Mensch nicht besser zum Beispiel eine Handwerkerlehre beginnen sollte. Die Empfehlung: Jeder ist seines Glückes Schmied und sollte nach seinen persönlichen Vorstellungen handeln.
Es war so etwas wie ein Finale des Abends: Alle konnten Luftballons steigen lassen, die mit beruflichen Wünschen und Zielen bestückt waren. Wer weiß, wohin sie getragen wurden.

