DORMAGO-Archiv
Suchergebnis
Stadt fördert Sanierung der Klosterzufahrt in Knechtsteden
12.08.2026 / 16:05 Uhr — Dormaog - bs
Foto: Dormago - Bärbel Suling

Die marode Zufahrt zum Kloster Knechtsteden ist schon länger ein Thema
Der Rat der Stadt Dormagen hat einstimmig beschlossen, die Sanierung der Klosterzufahrt in Knechtsteden mit bis zu 67.500 Euro zu fördern. Damit übernimmt die Stadt 37,5 Prozent der Baukosten. Die entsprechenden Mittel waren bereits im Haushalt 2026 eingeplant.
Die marode Zufahrt zum Kloster Knechtsteden ist schon länger ein Thema
Die Lindenallee zwischen dem Klosterhof und dem barocken Torhaus befindet sich seit Jahren in einem schlechten Zustand. Die ehemalige Fahrbahndecke ist größtenteils zerstört, zahlreiche Schlaglöcher müssen regelmäßig provisorisch ausgebessert werden. Nach Angaben der Klosterverwaltung sind diese Notreparaturen künftig jedoch nicht mehr ausreichend, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.
Von der Sanierung profitieren zahlreiche Einrichtungen auf dem Klostergelände, darunter das Norbert-Gymnasium, die Augenoptiker-Akademie, die Galerie-Werkstatt sowie die Biologische Station. Darüber hinaus verbessert die Maßnahme das Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Klosteranlage und der ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Lindenallee.
Neue Bewegung kam durch die Planungen für den Bundesstützpunkt Fechten in das Vorhaben. Der Rhein-Kreis Neuss hat zugesagt, ebenfalls bis zu 67.500 Euro beizusteuern. Der Spiritanerorden übernimmt 25 Prozent der Baukosten sowie mögliche Mehrkosten durch Preissteigerungen.
Die Gesamtkosten der Sanierung werden auf rund 180.000 Euro geschätzt. Die Baumaßnahme soll möglichst noch in den Sommerferien umgesetzt werden. Während der Schulzeit wäre eine Sanierung nicht umsetzbar, da der Hauptparkplatz und die Schulbushaltestellen dann nicht erreichbar wären.
Das Vorhaben ist denkmalfachlich bereits weitgehend abgestimmt. Die Sanierung beschränkt sich auf die Erneuerung der rund zehn Zentimeter starken Fahrbahndecke, sodass Eingriffe in den Untergrund möglichst gering bleiben.

