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Mehr Aufenthaltsqualität in Palliativstation dank Förderverein

27.07.2026 / 15:07 Uhr — Info Dormago / duz

Foto: Rheinland Klinikum Vorstandsmitglieder des Fördervereins sahen sich vor Ort um, von links: Petra Heyer (Gast), Barbara Brand, Bärbel Hoffmann, Elisabeth Michels, Klaus Mais und Andrea Kunz
Vorstandsmitglieder des Fördervereins sahen sich vor Ort um, von links: Petra Heyer (Gast), Barbara Brand, Bärbel Hoffmann, Elisabeth Michels, Klaus Mais und Andrea Kunz
Beim Eintreten in den hell und gemütlich gestalteten Raum ist Vogelgezwitscher zu hören. Es untermalt die Waldszene auf der Fototapete und passt auch gut zu den Akustik-Paneelen in Holzoptik: Der Aufenthaltsbereich für palliativ betreute Patientinnen und Patienten und deren Angehörige auf Station 3C im Krankenhaus Dormagen hat eine Rundum-Neugestaltung erhalten. Möglich gemacht hat dies eine Spende des Fördervereins, der bis zu 15.000 Euro in die Umgestaltung investiert hat. Weitere 10.000 Euro sind seitens der Fördervereins in eine wertvolle Maßnahme zur Klimaanpassung geflossen: So wurden die Fenster sämtlicher Patientenzimmer auf der Palliativstation mit speziellen Sonnenschutzfolien ausgerüstet. Sie sorgen während der heißen Sommertage dafür, dass die Temperatur im Innenraum um einige Grade gesenkt wird.

Die Aufenthaltsqualität für Patienten und Angehörige zu erhöhen – das war auch der Wunsch und das Ziel der Stationsleitungen Andrea Becker und Monika Schmitt bei ihrem Antrag an den Förderverein des Dormagener Krankenhauses. Der hat als Zweck in seiner Vereinssatzung festgeschrieben, bessere Voraussetzungen für eine humane und patientenorientierte Pflege zu schaffen.

Die beauftragte Neusser Innenarchitektin Anja N. Wenglarz plante eine einladende Sitzecke und eine Wand-Theke ein, an der eine Mahlzeit eingenommen werden kann. Details wie ein Wand-Tattoo, ein Raumteiler und eine dimmbare LED-Lichtleiste verleihen dem Raum ein beruhigendes Ambiente, die Fototapete tut ihr Übriges. Davor steht sehr zentral ein hochwertiger Massage- und Siestasessel (natürlich bezogen mit einem Stoff, der chemisch zu reinigen ist). Per Bluetooth-Box lässt sich die Wunschmusik zum Entspannen einspielen. „Ich glaube, es ist gelungen, hier mit Unterstützung des Fördervereins ein Ambiente zu schaffen, in dem man zur Ruhe kommen kann und sich gerne aufhält“, sagt Klinikmanagerin Elisabeth Michels.

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