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Meister Dark scheitert am Zusammenhalt der anderen
19.05.2026 / 8:20 Uhr — Britta Flamm / Dormago / duz
Foto: Leibniz

Ein starker Auftritt von Zari Lai, Iliana Kruse, Benno Vatheuer und Ella Tente (alle 6c)
Sie überzeugten ebenfalls: Angel Amoah, Melea Catania (beide 7c), Havin Ocak (5c), Diana Mishelevsky (6c) und Aliya Bernhofen (5c)
Mit der Aufführung des Musicals „Passwort Zeitmaschine“ von Gerhard A. Meyer bewies die Musical-AG des Leibniz-Gymnasiums Dormagen einmal mehr ihr beeindruckendes Können. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 begeisterten das Publikum mit Spielfreude, musikalischem Talent und bemerkenswertem Teamgeist.
Ein starker Auftritt von Zari Lai, Iliana Kruse, Benno Vatheuer und Ella Tente (alle 6c)

Sie überzeugten ebenfalls: Angel Amoah, Melea Catania (beide 7c), Havin Ocak (5c), Diana Mishelevsky (6c) und Aliya Bernhofen (5c)
Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Jugendlichen Josi, Jolli, Marvin und Amy, überzeugend dargestellt von Zari Lai, Ella Tente, Benno Vatheuer und Iliana Kruse. Durch ein geheimnisvolles Handy geraten sie auf eine abenteuerliche Reise durch die Zeit – vom Mittelalter bis in eine ferne Zukunft. Dabei verbindet das Stück fantasievolle Unterhaltung mit aktuellen Themen wie Machtmissbrauch, Technikgläubigkeit und der Rolle von Robotern in der Gesellschaft. Immer wieder sorgen Programmierfehler für turbulente Situationen und zeigen auf unterhaltsame Weise die Grenzen der Maschinen auf. Eindrucksvoll verkörperte Tjalda Brune den finsteren Meister Dark, der mit seinen dunklen Plänen zwar lange bedrohlich wirkt, letztlich jedoch am Zusammenhalt der anderen scheitert.
Unter der Gesamtleitung von Gabi Sperling entstand eine rundum gelungene Produktion. Für mitreißende Momente sorgten die hervorragenden Tanzchoreographien von Johanna Gand, während Bühne und Kostüme von Susanne Rosier das Publikum eindrucksvoll in unterschiedliche Zeiten versetzten. Auch das Technikteam unter Leitung von Thomas Essmann und Lukas Quack überzeugte, indem es die Handlung durch ein ausgefeiltes Licht- und Tonkonzept gekonnt in Szene setzte. Musikalisch wurde die Aufführung erneut bravourös von der Jazzcombo unter Leitung von Bernhard Große-Schware begleitet.
Dass eine solche Produktion nur durch echtes Miteinander gelingt, betonte Lehrerin Gabi Sperling im Anschluss auch mit Blick auf die intensive Probenarbeit. Selbst in schwierigen Phasen habe das gesamte Ensemble durch außergewöhnlichen Teamgeist überzeugt.
