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Silentium am NGK ein Ort des Lernens, Denkens und der Ruhe

29.04.2026 / 17:25 Uhr — Dormago / duz

Foto: Dormago / duz Bei der Silentium-Eröffnung, von links: Simone Borghoff, Cordula Lorenz, Araz Vartanian und Johannes Gillrath
Bei der Silentium-Eröffnung, von links: Simone Borghoff, Cordula Lorenz, Araz Vartanian und Johannes Gillrath
Alles neu macht der Mai, besser könnte die bekannte Redewendung kaum auf die Fertigstellung des Silentiums passen - auch wenn der Wonnemonat erst am Freitag beginnt. Der Raum neben dem Eingangsbereich des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden war ehemals ein Silentium, spielte eine wichtige Rolle als Cafeteria und war dann ein „nicht immer gefüllter Aufenthaltsraum“, wie Schulleiter Johannes Gillrath heute bei der Einweihung in Erinnerung rief. Das sollte sich ändern, meinte das NGK und hatte in Cordula Lorenz, Simone Borghoff und Sebastian Jung ein tatkräftiges Trio, das federführend die Umgestaltung vorantrieb.

Für die fachlichen Umbauarbeiten standen Araz Vartanian und Rober Tülek mit ihrem Unternehmen zur Verfügung. Das wiederum hatte Dr. med. Babak Esfahani empfohlen, ein ehemaliger NGK-Schüler. Er war damals wohl zufrieden, denn er und seine Frau Sonia schickten auch die Kinder nach Knechtsteden. Esfahani unterstützte jetzt den Umbau auch als Sponsor. Um den Unterricht nicht zu stören, fanden viele Arbeiten abends statt. „Eine Bauabnahme haben wir in der Nacht um 0.30 Uhr gemacht“, schmunzelte Gillrath, der von einer „wunderschönen Gesamtwirkung“ sprach, auch wenn er sich mit seiner Farbwahl nicht durchsetzen konnte. Das Team Silentium schickte ein Sonderlob Richtung Hausmeister: „Johannes Lienemann war quasi rund um die Uhr im Einsatz.“

Das moderne Silentium dient den Schülerinnen und Schülern künftig als Ort des Lernens, Denkens und der Ruhe. Dort sollen insbesondere selbstregulierte Lernprozesse in Kleingruppen im Schulalltag unterstützt und gefördert werden. „Es sollen Ideen wachsen, Lösungen entwickelt werden und anderes Lernen über das Lehrbuch hinaus möglich sein“, betonten Lorenz und Borghoff. Sie brachten eine handyfreie Zone ins Gespräch und außerdem: „Es ist natürlich ein Silentium, aber am Namen für den Raum kann man ja arbeiten.“

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