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Guido Schenk wird Kaiman Sammy nie vergessen
27.03.2026 / 11:41 Uhr — Info Stadt / Dormago / duz
Foto: Stadt Dormagen

Bei der Übergabe der Goldenen Münze, von links: der neue CiDo-Vorsitzende Aki Voulgaris, Guido Schenk, Erik Lierenfeld und CiDo-Vize Heinz Kuboth
„Guido Schenk haben wir viel zu verdanken. Er war immer jemand, der mitgedacht und mitentwickelt hat. So war er maßgeblich auch an der Entwicklung der Innenstadt beteiligt. Und auch heute noch bringt er sich an vielen Stellen ehrenamtlich ein und ist dabei immer kreativ und hat neue Ideen“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld anlässlich der Ehrung des 70-Jährigen mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen. Schenk freute sich sehr über die Auszeichnung und war sichtlich bewegt. Über Jahrzehnte engagierte er sich in mehreren Dormagener Vereinen und Initiativen, auch schon in jüngeren Jahren beim damals lebendigen Dormagener Stadtjugendring. Er war unter anderem Mitbegründer der IG TopWest, der IG Horrem, sowie des Vereins Piwipper Böötchen, mehr als 25 Jahre Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) und in den vergangenen sieben Jahren Vorsitzender der City-Offensive Dormagen (CiDo).
Bei der Übergabe der Goldenen Münze, von links: der neue CiDo-Vorsitzende Aki Voulgaris, Guido Schenk, Erik Lierenfeld und CiDo-Vize Heinz Kuboth
Guido Schenk ist tief verwurzelt in Dormagen, seine Heimatstadt ist für ihn Herzens- und Lebensthema. Vor seinen elf Jahren als Pressesprecher der Stadt war er Redakteur beim „Schaufenster“. Später verantwortete er 17 Jahre die neu etablierten Bereiche Stadtmarketing und Tourismus – erst bei der Stadt, danach bei der SVGD. Große Aktionen in dieser Zeit waren die zweimalige erfolgreiche Beteiligung am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ mit einem riesigen Schwimmbecken vor dem Rathaus bei der „Wasserwelt 2002“ sowie 70 künstlerisch gestalteten Holzkühen auf der Kölner Straße im Jahr 2009.
Schenks wohl außergewöhnlichsten Einsatz konnten viele in Dormagen sowie Millionen Menschen in Deutschland und darüber hinaus vor dem Fernseher verfolgen: Als 1994 Kaiman Sammy seinem Halter ausbüxte und im Straberg/Nievenheimer See abtauchte, stand der Pressesprecher der Stadt tagelang vor zig Kamerateams Rede und Antwort, bis der Kaiman eingefangen wurde.
Auch privat engagiert sich der Vater eines Sohnes in vielen Bereichen der Stadt. Aus persönlichen Gründen lag ihm das Engagement als Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sehr am Herzen. Für seinen jahrelangen VDK-Einsatz wurde er mit der St.-Petersburg-Sologubowka-Münze geehrt.
