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„Die nachhaltige Bauweise war uns besonders wichtig“
24.03.2026 / 16:07 Uhr — Info Stadt / Dormago / duz
Foto: Stadt Dormagen

Insgesamt 22 barrierefreie Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstanden an der Johannes-Bock-Straße
An der Johannes-Bock-Straße in Dormagen-Mitte hat die WORADO ein weiteres Wohnungsbauprojekt abgeschlossen. Bei einem Ortstermin überzeugten sich Vertreter aus Politik und Verwaltung vom Ergebnis. „Mit dem Abschluss dieses Projektes hat die WORADO ein weiteres starkes Zeichen auf dem Wohnungsmarkt in Dormagen gesetzt – bezahlbar, nachhaltig und zukunftsorientiert“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Gerade die Kombination aus öffentlicher Förderung, ökologischer Bauweise und sozialer Durchmischung ist ein Musterbeispiel für eine Stadtentwicklung mit Weitsicht.“
Insgesamt 22 barrierefreie Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstanden an der Johannes-Bock-Straße
Insgesamt umfasst das Projekt 22 barrierefreie Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. 18 davon sind öffentlich gefördert. Die Wohnflächen verteilen sich auf rund 1661 Quadratmeter. Alle Wohnungen sowie die 23 Stellplätze sind bereits vollständig vermietet. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Bauvorhaben attraktiven und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum schaffen konnten. Besonders wichtig war uns dabei die nachhaltige Bauweise und die hohe Wohnqualität für die Mieter“, erklärt der Geschäftsführer der WORADO, Uwe Heidel. „Die große Nachfrage und die vollständige Vermietung zeigen, wie wichtig solche Projekte für Dormagen sind.“
Gefördert wurde das Bauvorhaben mit rund 4,5 Millionen Euro aus der NRW-Mietraumförderung. Zusätzlich wurden Darlehen mit Tilgungsnachlässen in Höhe von etwa 1,89 Millionen Euro gewährt. Die Stadt Dormagen unterstützte das Projekt zudem durch die Bereitstellung des rund 1,3 Millionen Euro teuren Grundstücks als Sacheinlage.
Mehr als 250 Tonnen Holz verbaut
Besonderes Augenmerk wurde auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise gelegt. Die Gebäude entstanden in Holzmassivbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Insgesamt wurden mehr als 250 Tonnen Holz verbaut. Für die Energieversorgung sorgen unter anderem eine Photovoltaikanlage mit rund 63 kWp sowie eine Luftwärmepumpe. Ergänzt wird das Konzept durch Batteriespeicher, Gründächer und eine Regenwasserversickerung vor Ort.
Auch die Außenanlagen wurden naturnah gestaltet: Neben neu gepflanzten Bäumen und 86 heimischen Sträuchern konnte ein Großteil des vorhandenen Baumbestands erhalten bleiben. Ein Spielplatz, zahlreiche teils überdachte Fahrradstellplätze sowie begrünte Freiflächen sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Für die Zukunft ist ebenfalls vorgesorgt: Alle Stellplätze sind mit einer Infrastruktur für E-Mobilität ausgestattet.
Der Bau begann im September 2024. Die Fertigstellung erfolgte in zwei Abschnitten: Ein Gebäude wurde bereits im Dezember 2025 übergeben, die restlichen Wohnungen folgten in diesem März. Bei der Umsetzung wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit örtlichen und regionalen Handwerksbetrieben gesetzt, erklärt die Stadt.
