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Mit Sieg nach tollem Fight freies Wochenende verdient

14.03.2026 / 7:58 Uhr — Dormago / duz

Foto: Heinz Zaunbrecher Die Dormagener Handballer hatten nach dem achten Saisonerfolg allen Grund zur Freude
Die Dormagener Handballer hatten nach dem achten Saisonerfolg allen Grund zur Freude
Manchmal muss man einen Beitrag ähnlich beginnen wie den letzten zum gleichen Thema: „Handballspielen macht einfach am meisten Spaß, wenn man die Spiele gewinnt.“ Das hatte Hüttenbergs Trainer Stefan Kneer vor dem Gastspiel in Dormagen gesagt. Und nach dem Spiel wissen wir, wer am Freitagabend am meisten Spaß hatte. Der TSV Bayer Dormagen nahm Revanche für die 34:35-Hinspielniederlage und setzte sich vor rund 1400 Zuschauern in dem Handballkrimi mit 30:29 (18:14) durch. Dementsprechend „extrem zufrieden“ war TSV-Coach Julian Bauer. „Das war ein Sieg des Willens“, strahlte Handball-Geschäftsführer Björn Barthel.

Nach einem verpatzten Start drehten die Gastgeber auf und machten aus dem 2:4-Rückstand die 9:5-Führung nach einer Viertelstunde. Es schien, als hätte der TSV den Gegner im Griff, erhöhte auf 15:9 und hätte mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Pause gehen können. Doch Hüttenbergs bester Werfer Paul Ohl sorgte mit seinem direkt verwandelten Freiwurf für Hoffnung bei seinem Team. Tatsächlich kamen die Gäste mit neuem Schwung aus der Kabine und brauchten nur knapp sieben Minuten, um zum 20:20 auszugleichen.

Da Luca Christ mit neun Treffern auftrumpfte und Torwart Christian Simonsen in entscheidenden Augenblicken mit Glanzparaden aufwartete, konnten die Hessen das Spiel nicht mehr drehen. Sie holten zwar erneut einen Drei-Tore-Rückstand auf und blieben bis zum 27:27 dran. Dann aber zog der TSV bis auf 30:27 davon und brachte den Vorsprung über die Zeit. Dabei mussten sie ab der 43. Minute den verletzungsbedingten Ausfall von Max Schmidt verkraften, dem ein Spieler auf den Fuß gefallen war. Gar nicht mitwirken konnten der erkrankte Finn Schroven sowie Felix Böckenholt, der sich beim Fußballspiel eine Fußverletzung zugezogen hat.

„Die Jungs haben sich das freie Wochenende verdient“, erklärte Julian Bauer. Und wegen der anstehenden Länderspielpause haben die angeschlagenen Spieler längere Genesungszeit. Schließlich werden sie beim Derby am 28. März in Krefeld benötigt.

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