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Hallen-DM: Tanja Spill holt den Titel über 800 Meter

01.03.2026 / 16:04 Uhr — Dormago / duz

Foto: TSV Bayer Dormagen Über ihr DM-Gold freute sich Tanja Spill in Dortmund
Über ihr DM-Gold freute sich Tanja Spill in Dortmund
AKTUALISIERT Stark! Tanja Spill wurde soeben in Dortmund deutsche Hallenmeisterin über 800 Meter. Die Athletin des TSV Bayer Dormagen hatte zusammen mit Smilla Kolbe (Eintracht Frankfurt) das Tempo gemacht, beide setzten sich auf der Schlussrunde von den weiteren Läuferinnen ab. Rund 100 Meter vor dem Ziel überholte die 30-jährige Dormagenerin ihre Konkurrentin und lief als Erste mit persönlicher Bestzeit 2:02,38 min durchs Ziel - vor Kolbe (2:03,29) und Jennifer Hauke (Hamburg Athletics, 2:04,75).

Tanja Spill schlug die Hände vor das Gesicht und genoss den Applaus des Dortmunder Publikums. Die Athletin des TSV Bayer Dormagen hat der großen Favoritin Smilla Kolbe die Show gestohlen – und sich zum zweiten Mal in ihrer Karriere zur deutschen Hallenmeisterin über 800 m gekrönt. Fünf Jahre nach ihrem ersten Titel wiederholte sie ihr Kunststück. „Es ist ein Lohn für all die letzten Jahre und dafür, dass ich nicht aufgehört habe. Ich habe bewiesen, dass ich wieder zurück bin und mit mir zu rechnen ist. Es ist super schön, dass sich alles gefügt hat“, sagte Spill, die bereits vor fünf Jahren den Titel geholt hatte.

„Viele Einheiten haben dieses Jahr funktioniert, die letztes Jahr nicht funktioniert haben. Ich wollte vor allem Rennen absolvieren statt zu trainieren. Viele haben gesagt, es ist zu viel, was du machst, aber ich hatte einfach ein gutes Gefühl, dass es klappen wird“, betont Spill, die bereits zehn Tage vor dem Rennen ihre Abschlusseinheit absolviert hatte und nun ihre Hallensaison beendet.

Platz 5 für Xaver Hastenrath
Bei Mannschaftskollege Xaver Hastenrath lief es indes nicht ganz so erfolgreich: Der Kugelstoßer, der zuletzt mit einem Wurf nahe an die 20 Meter aufwartete, musste sich mit 18,78 m und Rang 5 zufriedengeben. Schade: Beim zweiten Stoß flog die Kugel weit über die 19 Meter, allerdings auch neben den erlaubten Bereich und war damit ungültig. Der Titel ging mit 20,46 m an Georg Harpf aus München. 36 Zentimeter fehlten am Ende zum Podium. „Das lief nicht wie erhofft“, resümierte Trainer Dirk Zorn.

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