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Fortbildung thematisierte Selbstbestimmung und Lebensschutz
26.02.2026 / 18:07 Uhr — Info Dormago - bd
Foto: Hospizbewegung Dormagen

Die Hospizbewegung qualifizierte Ehrenamtliche und Koordinatorinnen im Kloster Langwaden
Für 35 Teilnehmende der Hospizbewegung Dormagen war das Fortbildungswochenende im Kloster Langwaden intensiv und anspruchsvoll. Dr. Annette Wille-Friederichs, Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin sowie Klinische Direktorin des SAPV-Teams Köln, Rheinisch-Bergischer Kreis und Dormagen, sprach über aktuelle und zugleich sensible Themen: den rechtlichen Rahmen des assistierten Suizids, Fragen der Suizidprävention, das sogenannte Sterbefasten, palliative Sedierung sowie den Umgang mit Notfällen im ehrenamtlichen Einsatz.
Die Hospizbewegung qualifizierte Ehrenamtliche und Koordinatorinnen im Kloster Langwaden
Im Mittelpunkt standen grundlegende Fragen: Wo beginnt Selbstbestimmung, wo braucht es Schutz? Wie lässt sich aufmerksam zuhören, ohne vorschnell zu bewerten? Die Ehrenamtlichen setzten sich intensiv mit medizinischen, ethischen und juristischen Aspekten auseinander – ebenso mit ihrer eigenen hospizlichen Haltung.
Deutlich wurde: Suizidprävention hat Vorrang. Palliativmedizin bedeutet, schwerkranke Menschen umfassend zu begleiten, ihre Lebensqualität zu erhalten und ihre Würde zu achten. Gleichzeitig braucht es Klarheit im Umgang mit Todeswünschen, um zwischen situativer Verzweiflung und einer freiverantwortlichen Entscheidung unterscheiden zu können.
