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Suche nach möglichen Kampfmitteln in Dormagen dauert an
20.02.2026 / 15:56 Uhr — Dormago / duz
Foto: Dormago / duz

Nach der Identifizierung von Verdachtsmomenten wird das Gelände aktuell aufgegraben
Horrem. Etliche Hügel befinden sich derzeit auf der größten Fläche, die in absehbarer Zeit bebaut werden soll: Für den Aushub sorgt der Bagger auf den rund 140.000 Quadratmetern im Bereich des Bebauungplans „Nördlich der Rubensstraße“ zwischen Bahnlinie und Haberlandstraße. Im vergangenen November wurde dort sondiert, das heißt auf Kampfmittel untersucht. „Dabei wurden mehrere hundert Verdachtsmomente identifiziert“, erklärt eine Sprecherin der Bezirksregierung Düsseldorf. "Diese Verdachtsmomente werden aktuell aufgegraben, um festzustellen, ob sich dort eventuell Blindgänger oder ähnliches befinden.“
Nach der Identifizierung von Verdachtsmomenten wird das Gelände aktuell aufgegraben
Auch über 80 Jahre nach Kriegsende sind solche Maßnahmen vor Bauaktivitäten weiterhin notwendig. Die Mitarbeiter der beauftragten Firma
„Schollenberger Kampfmittelbergung“ mit Sitz in Celle sind wohl auch noch in der nächsten Woche in Horrem tätig. Ihre Feststellungen teilen sie anschließend der Bezirksregierung mit, die daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen wird.
Da die Verwaltung von ihren Erbpachtabsichten wieder abgerückt ist, wird nun das weitere Verfahren mit den Grundstücken im Bebauungsgebiet diskutiert. Im Gespräch ist auch der Verkauf an einen Generalunternehmer.
