DORMAGO-Archiv

Suchergebnis

„Belastende Situation in der Schulgemeinschaft verarbeiten“

10.02.2026 / 16:55 Uhr — Dormago / duz

Foto: Dormago / duz Tief betroffen war Schulleiter Jörg Hustede auch bei der Trauerfeier für Yosef am Freitag
Tief betroffen war Schulleiter Jörg Hustede auch bei der Trauerfeier für Yosef am Freitag
Es sind keine leichten Tage für Jörg Hustede und die gesamte Schulgemeinschaft der Dormagener Realschule. Nachdem der Leiter der beliebten Hackenbroicher Schule bereits den Tod von Schüler Yosef (14) verkraften musste, steht inzwischen auch fest, dass ein 12-jähriger Mitschüler tatverdächtig ist. „Weitere Auskünfte dürfen wir nicht geben, da das Ermittlungsverfahren andauert“, heißt es in einem Infoschreiben an die Eltern.

Die Schule informiert zudem darüber, dass „Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Personal der Schule sowie Eltern durch den schulpsychologischen Dienst und die Notfallseelsorge weiterhin unterstützt werden. Ebenfalls ist die Schulaufsicht beteiligt und unterstützt, ebenso die Schulverwaltung und das Jugendamt der Stadt Dormagen.“

Deutlich wird die tiefe Betroffenheit auch auf der Homepage der Realschule: „Das aufrichtige Mitgefühl aller gilt der Familie und den Freunden. Die Schule hat die Schülerinnen und Schüler sowie die Elternschaft entsprechend informiert und bittet um Verständnis, dass zum Sachverhalt keine Angaben gemacht werden können. Das gemeinsame Bestreben von Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern ist es, diese belastende Situation innerhalb der Schulgemeinschaft zu verarbeiten.

Um der Schülerschaft durch gewohnte Abläufe Kontinuität und Stabilität zu bieten, ist weiterhin Unterricht nach Plan vorgesehen. Die Lehrkräfte werden mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Gefühle, Gedanken und Fragen sprechen und verschiedene Möglichkeiten zur Trauerbewältigung anbieten. Die Inhalte des Unterrichts werden der Situation in der jeweiligen Klasse angepasst. Die Schule möchte den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern einen geschützten Rahmen und die in dieser Situation notwendige Ruhe bieten. Medien werden gebeten, die Schutz- und Ruhebedürftigkeit der Kinder und anderer Betroffener zu respektieren und von Anfragen, Aufnahmen und Interviewwünschen abzusehen.“

Auf FB Teilen E-Mail Drucker Zurück