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Besuch verbindet Tradition mit gelebter Solidarität

06.01.2026 / 14:47 Uhr — Info Stadt / duz

Foto: Stadt Dormagen Die Sternsinger besuchten heute das Dormagener Rathaus
Die Sternsinger besuchten heute das Dormagener Rathaus
Die Sternsinger kamen heute ins Dormagener Rathaus. Bürgermeister Erik Lierenfeld empfing die als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Gäste. Anton, Emma, Greta, Friederike und Lucas erteilten dem Dormagener Rathaus den Segen Gottes und sammelten Spenden für Kinder in Not. Lierenfeld bedankte sich bei den Kindern sowie bei allen weiteren Sternsingern und deren Begleitern, die sich in diesen Tagen engagieren und für hilfsbedürftige Kinder starkmachen: „Der Besuch der Sternsinger ist ein fester und bedeutender Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Er verbindet Tradition mit gelebter Solidarität und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich für andere einzusetzen. Das möchte ich gerne unterstützen und wünsche euch allen viel Erfolg bei euren Sammlungen.“

An der Eingangstür des Neuen Rathauses brachten die Sternsinger den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an. Sie gehören zu rund 300.000 Mädchen und Jungen, die derzeit in Deutschland von Tür zu Tür gehen. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik - Sternsingen statt Kinderarbeit“ liegt der Fokus in diesem Jahr auf der Bekämpfung ausbeuterischer und in großen Teilen auch gesundheitsschädlicher Kinderarbeit.

Auch Dormagen macht sich stark für Kinderrechte und ist seit 2020 als kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet. Unter anderem arbeiten Stadt und Politik mit Kindern und Jugendlichen zusammen, um deren Interessen und Bedürfnisse bestmöglich in politischen Planungen zu berücksichtigen. Zudem wurde die Arbeit des Kinderparlamentes erfolgreich weiterentwickelt sowie auf dem Spielplatz im Park an der Beethovenstraße ein „Lernpfad der Kinderrechte“ eröffnet. „Kinder verdienen die bestmöglichen Rahmenbedingungen, um sich zu entfalten und wachsen zu können“, betonte Lierenfeld.

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