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Gigabitausbau: Kreis erhält Fördermittel - Dormagen profitiert

12.12.2025 / 14:44 Uhr — Info Dormago - bs

Der Rhein-Kreis Neuss erhält Bundesmittel in Höhe von knapp 30,4 Millionen Euro zum weiteren Gigabitausbau im Kreisgebiet. Damit sollen die sogenannten „grauen Flecken“ in Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Neuss und Rommerskirchen abgedeckt werden.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung den Breitbandausbau bei uns beschleunigen können“, erklärt Landrätin Katharina Reinhold. Der Förderbescheid des Bundes ist die Basis für eine weitere Förderung, die vom Land kommt: Mit rund 18,2 Millionen und somit 30 Prozent beteiligt sich das Land NRW am Breitbandausbau im Kreisgebiet. Den Eigenanteil von 20 Prozent in Höhe von rund 12,2 Millionen wird von den Kommunen Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Neuss und Rommerskirchen übernommen.

Nach dem aktuellen Stand sollen mit dem Gigabitausbau rund 8.200 neue Anschlüsse an schnelles Internet ermöglicht werden. Betroffen sind rund 6.800 Haushalte, 1.400 Unternehmen und zwei Schulen. Die „grauen Flecken“ befinden sich in Dormagen vor allem in den nördlichen Stadtteilen wie Nievenheim, Stürzelberg, Zons, Straberg und Gohr sowie vereinzelt in den übrigen Stadtteilen.

Um die Lücken mit Hilfe der Fördermittel zu schließen, startet der Rhein-Kreis Neuss eine europaweite Ausschreibung zur Auftragsvergabe an ein geeignetes Telekommunikationsunternehmen im Januar 2026. Mit dem Ausbau könnte dann im Oktober 2026 begonnen werden. Die einzelnen Bereiche sollen dann nach und nach bis voraussichtlich 2030 mit schnellem Internet versorgt werden.

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