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Léa Krüger will sich noch mehr für Athletenrechte einsetzen
22.10.2025 / 15:54 Uhr — Info Dormago / duz
Nach der Beendigung ihrer Fechtkarriere im August will Léa Krüger (29) sich noch mehr für Athletenrechte einsetzen. Die frisch gebackene deutsche Säbelmeisterin mit dem Team des TSV Bayer Dormagen kandidiert für das Amt der Vizepräsidentin von Athleten Deutschland e.V., der maßgeblichen Interessenvertretung von Spitzenathleten in Deutschland. Krüger ist seit vier Jahren Mitglied des Präsidiums von Athleten Deutschland und gehört seit 2021 dem Aufsichtsrat der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) an, in dem sie vor kurzem stellvertretende Vorsitzende wurde.„Die Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten müssen im Mittelpunkt stehen - nicht umgekehrt. In einem System, das sich optimal an uns orientiert und uns nachhaltig absichert, können wir die von uns geforderten Leistungen erbringen“, sagt Léa Krüger. Besonders am Herzen liegen ihr drei Schwerpunkte:
- Anti-Doping: Athletenschutz durch transparente Verfahren, klare Kommunikation und eine konsequente Haltung gegen jede Relativierung von Doping,
- Mentale Gesundheit: Aufbau fester Strukturen wie schnellen, unbürokratischen, und finanzierten Hilfsangeboten für AthletInnen, sowie Leitlinien für Verbände, um psychische Belastungen frühzeitig zu adressieren,
- Safe Sport: Ausbau und Mitgestaltung des unabhängigen Zentrums für Safe Sport, sowie Sicherung echten Sanktionsmöglichkeiten auch im Sport, sowie verbindliche Schutzkonzepte.
Darüber hinaus setzt die Juristin sich für eine nachhaltige soziale und finanzielle Absicherung, sowie stärkere Gleichstellung im Sport (Mutterschutz, gleiche Förderung, zyklusbasiertes Training) und die Inklusion von Para- und nichtolympischen Sportarten ein. Auch die Vergabe und Durchführung großer Sportevents, wie der Ausrichtung der Olympischen Spiele in Deutschland, will sie weiter vorantreiben, sowie an ökologischen und sozialen Kriterien und den Bedürfnissen der Athleten und Athletinnen ausrichten.


