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Pokalspiel machte Spaß trotz hoher Niederlage

02.10.2025 / 17:20 Uhr — Dormago / duz

Foto: Dormago / duz Lukas Stutzke im DYN-Gespräch mit Katharina Schielke
Lukas Stutzke im DYN-Gespräch mit Katharina Schielke
Knapp 20 Minuten schrieb der Pokal mal wieder seine eigenen Gesetze: Zwischen dem TSV Bayer Dormagen und der TSV Hannover-Burgdorf war im ersten Drittel der 2. Handball-Pokalrunde kein echter Klassenunterschied festzustellen. Doch abrupt endete das aus Sicht der Gastgeber gelungene Spiel - der Erstligist zog andere Saiten auf, während sich beim Versuch des Dormagener 7:6-Überzahlspiels zu viele Fehler einschlichen. Die Niedersachsen setzten sich schnell ab, mit nur zwei Treffern in 12 Minuten verlor der TSV Bayer den Anschluss. Zur Pause stand es 13:21, nach 60 Minuten 23:38.

Doch später waren alle zufrieden. Die Gäste, weil sie wieder in die Spur gekommen waren; die Hausherren, weil sich vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger HC Oppenweiler/ Backnang am kommenden Samstag, 4. Oktober, 18 Uhr, niemand verletzte und die offiziell 972 Zuschauer, die ein unterhaltsames Handballspiel miterlebt hatten. Herausragend, wie der Norweger Sindre Aho immer wieder seine Mitspieler einsetzte und auch den deutschen Nationalspieler Justus Fischer mit Blindpässen erreichte. „Die Abwehr stand sehr gut zusammen“, sagte der Ex-Dormagener Lukas Stutzke, der ein Sonderlob seines Trainers Christian Prokop erhielt: „Wir waren natürlich sehr froh über die letzten zehn Minuten vor der Pause, weil wir uns extrem in der Deckung gesteigert haben. Lukas Stutzke vorneweg, der hinten hervorragend organisiert hat und auch das 6-gegen-7 aus unserer Sicht sehr gut umgesetzt hat.“

„Wir wollten einen Top-Gegner im Pokal haben, das war unser Ziel“, erinnerte Dormagens Coach Julian Bauer. Und weil schon erstaunlich war, was „selbst unter Kontakt noch auf unser Tor kam“, kämpften die Dormagener zwar weiter, ließen es aber mit Blick auf den Spielstand und das Spiel am Samstag ein wenig ruhiger angehen. Schließlich kann es eine Pokalwiederholung im nächsten Jahr nur geben, wenn mindestens der Klassenerhalt gelingt...

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