DORMAGO-Archiv

Suchergebnis

Früherer Spieler Tim Rubink macht Karriere - Scheck für Germania Hackenbroich

14.05.2008 / 22:45 Uhr — duz

Hackenbroich. Mit Spannung warteten heute Abend etliche Hackenbroicher Nachwuchskicker auf den jungen Mann. Doch sie mussten sich mit einem Foto zufrieden geben, auf dem Tim Rubink mit der Hackenbroicher F-Jugend 1996 zu sehen ist. Der 20-Jährige war nämlich heute noch in seiner aktuellen Fußball-Heimat Mönchengladbach aktiv. Die Youngster machten sich wieder auf Richtung Bett. Doch für die Fußball-Funktionäre hatte das Warten schließlich ein Ende: Rubink traf noch zur Scheckübergabe im Germania-Sportzentrum ein.

Rolf Lüpertz, der stellvertretende Jugendobmann des Fußballverbandes Niederrhein, hatte das begehrte Papier mit dem vierstelligen Betrag im Gepäck. Exakt 3450 Euro erhält der heimische Verein nach dem Bonussystem des Deutschen Fußball-Verbandes. Denn der gelernte Innenverteidiger, der zuletzt in der Oberliga-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach auf der rechten Seite abwehrte, trug zweimal das Trikot der U19-Nationalmannschaft. Nach einem speziellen System schüttet der DFB die Gelder für die Klubs aus, bei denen die Jung-Nationalspieler zum ersten Mal gegen das runde Leder traten. Summen zwischen 1200 und 4950 Euro fließen in diesen Tagen an insgesamt 21 Vereine aus dem Niederrhein - der TuS Germania Hackenbroich ist der einzige Klub im Rhein-Kreis Neuss, der von der Karriere seines Ex-Spielers profitiert.

Von Rubinks Talent war der heutige Geschäftsführer der Hackenbroicher Fußballer übrigens von Beginn an überzeugt. "Aufgrund seiner Größe und seinen Dribblings war mir schnell klar, dass er groß herauskommen kann", betont Peter Fücker. Auch wenn sein Debüt in der Bundesliga gegen Schalke nicht gerade glücklich für den 1,88 Meter großen Sportler verlief, er hat sicher noch eine große Zukunft vor sich. Vom Profivertrag würde Germania Hackenbroich ein weiteres Mal profitieren. Dann nämlich zahlt die Deutsche Fußball-Liga einen Ausbildungsbetrag, den die Hackenbroicher mit dem TSV Norf teilen müssten. Denn dort spielte Rubink in der Niederrheinliga.

Das Bild zeigt von links: Rolf Lüpertz, Werner Küppers vom Fußball-Kreis Grevenbroich, Germania-Chef Hans Sturm, Tim Rubink und Peter Fücker, Foto: Detlev Zenk

Auf FB Teilen E-Mail Drucker Zurück