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Handball: Vom Abstiegskampf war nicht viel zu sehen
27.04.2025 / 2:55 Uhr — Dormago / duz
Das Abklatschen mit den Fans tut nach einer solchen Klatsche auch gut - selbst wenn etliche der 1327 Zuschauer schon die Halle verlassen hatten. Das Team von Julian Bauer kassierte am Samstagabend mit 24:32 (12:16) eine deftige Niederlage und ließ die Gäste aus Dresden jubeln. „Das Spiel ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, erklärte André Haber, Coach des HC Elbflorenz. Dabei gab es bei der Umsetzung des Spielplans Hilfestellung vom hinten wie vorne uninspirierten Gastgeber.
Dresdens Kreisläufer dürften sich über die Freiräume im Umfeld ihres Arbeitsplatzes gewundert haben. Ein echtes Mittel fand der TSV aber auch nicht gegen die platziert aus neun Metern werfenden Schützen. „Wir konnten uns heute wenig in Zweikämpfen durchsetzen“, stellte Bauer fest. Wenig erfreulich: Im gesamten Spielverlauf ging der TSV kein einziges Mal in Führung. Das hatte nicht zuletzt etwas mit Sören Steinhaus zu tun, um den sich Dresdens Abwehr intensiv kümmerte. Als Alternative stand Florian Boehnert nicht zur Verfügung: Am Freitag fand die schon länger geplante Schulteroperation statt - und Boehnert wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.
Am kommenden Sonntag, 4. Mai, tritt der TSV beim ebenfalls gegen den Abstieg kämpfenden Dessau-Roßlauer HV an.
