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Integrationsrat beteiligt sich am Fotoprojekt „integral“

09.09.2022 / 11:10 Uhr — StDo - bs

Zu Beginn der ersten Sitzung des Integrationsrates nach der Ferienpause präsentierte der Erste Beigeordnete Robert Krumbein zunächst die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf Dormagen. Über 800 Menschen aus dem osteuropäischen Land dient Dormagen zurzeit als sicherer Zufluchtsort. Nach wie vor werden die meisten von ihnen privat bei Dormagenern Familien beherbergt. Abermals hob der für Integration zuständige Dezernent das Engagement Ehrenamtlicher hervor. Da die weitere Entwicklung im Ukraine-Krieg schwer vorhersehbar sei, wagte Krumbein keine Prognosen in Bezug auf die damit verbundene künftige Flüchtlingssituation. Mit weiteren Zuweisungen sei jedoch zu rechnen.

Weiterhin informierte die Verwaltung die Mitglieder des Gremiums, dass aufgrund der verhältnismäßig geringen Inanspruchnahme beabsichtigt sei, die in Dormagen im Rahmen eines Pilotprojektes eingerichtete Antidiskriminierungsstelle nach Auslaufen der Landesförderung nicht weiterzuführen. Eventuelle Diskriminierungsopfer können aber weiterhin auf Hilfe zählen: Volker Lewerenz, Leiter des Fachbereiches Integration, wies auf die gut ausgebaute Infrastruktur an insgesamt 42 Antidiskriminierungsstellen in Nordrhein-Westfalen – unter anderem in Köln und in Düsseldorf – hin, an die sich Betroffene aus Dormagen wenden können.

Mit einem einstimmigen Beschluss entschied der Integrationsrat, an dem Fotoprojekt „integral“ des Landesintegrationsrates NRW teilzunehmen und dieses finanziell zu unterstützen. DAs Projekt hat zum Ziel, den Landesintegrationsrat und seine 107 Mitglieder durch Bilderstrecken für die sozialen Medien zu dokumentieren und in einem Bildband zu würdigen. Neben der Präsentation der Mitglieder in ihrer ganzen Vielfalt sollen u. a. auch "Herzensprojekte" der einzelnen Integrationsräte dokumentiert werden.

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