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SPD schlägt unkomplizierte Kommunikation in Kitas via App vor
05.09.2022 / 10:00 Uhr — Info / bs
Ob Einladungen zu Elternabenden, Informationen zu Tagesausflügen, elterliche Genehmigungen, Essenspläne oder Krankmeldungen der Kinder – all das kann ressourcenschonend und mittels unkomplizierter Kommunikation via App gehandhabt werden. „Solche Apps werden bereits in vielen Kindertagesstätten eingesetzt. Auch in Dormagen gibt es bereits mindestens einen Träger, der eine solche App erfolgreich als Kommunikationsmittel benutzt“, berichtet Katja Creutzmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Dormagen, die sich mit so einem Angebot und dessen Vorteile bereits beschäftigt hat.Durch die vielen unterschiedlichen Funktionen, die bedarfsgerecht angepasst werden können, erhalten Eltern einen besseren Einblick in den Kindergartenalltag. Zudem lassen sich Organisation und Verwaltung in der Kita darüber gestalten und optimieren. „Man könnte so der Zettelwirtschaft und den Fehlinformationen entgegenwirken. Letzten Endes steht dann wieder mehr Zeit den pädagogischen Fachkräften und auch den Eltern für persönliche Gespräche zur Verfügung", erklärt Max Schreier, Vorsitzender des Digitalisierungsausschusses. "Aber auch Personen, die einen Migrationshintergrund haben, wird durch die Nutzung einer solchen App eine bessere Partizipation ermöglicht, da sich schriftliche Kommunikation natürlich deutlich besser übersetzen lässt.“
SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Dries, selbst Vater einer 5-jährigen Tochter, nutzt bereits die KitaApp, und kann bestätigen, wie unkompliziert die Handhabung im Alltag ist. „Ich kann jederzeit schauen, wann Termine im Kindergarten sind oder mich über Veranstaltungen informieren", erklärt er, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass damit keinesfalls der persönliche Dialog ersetzt werden kann.
Die Sozialdemokraten haben nun für die kommende Ratssitzung einen Antrag gestellt, um Grundlagen zur Einführung einer Kita-App in städtischen Kindertageseinrichtungen prüfen zu lassen. Dries erläutert: „In einem ersten Schritt soll geprüft werden, wie es um die potenzielle Nutzung und Akzeptanz von KitaApps in städtischen Kindertagesstätten, bei pädagogischen Fachkräften und Eltern bestellt ist.“
