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Currenta erörtert Akzeptanzbericht
13.03.2016 / 19:28 Uhr — Currenta / bs
Foto: Currenta

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Mitte) im Gespräch mit Bürgermeister Erik Lierenfeld, links dahinter Jobst Wierich
Was erwarten die Dormagener von „ihrem“ Chempark? Über welche Facetten nehmen sie ihn wahr? Und was schafft eigentlich Industrieakzeptanz? Diese Fragen stellte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Currenta im vergangenen Jahr rund 300 Dormagener Bürgerinnen und Bürgern sowie ausgewählten Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Das Ergebnis wurde in Form des Akzeptanzberichts vorgelegt (Dormago berichtete). Zeit also für Jobst Wierich, Leiter des Politik- und Bürgerdialogs für den Chempark Dormagen, den Umfrageteilnehmern dankzusagen und mit ihnen ihre Anregungen, ihre Kritik und die Schlüsse daraus zu besprechen. Am 10. März waren diese Stakeholder zu Gast im Nachbarschaftsbüro Chempunkt, darunter Bürgermeister Erik Lierenfeld und der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Mitte) im Gespräch mit Bürgermeister Erik Lierenfeld, links dahinter Jobst Wierich
„Vertrauensvolle Beziehungen entstehen nicht nur durch Transparenz und Offenheit, sondern auch durch das aktive Mitwirken an Themen, die den Menschen am Herzen liegen. Denn hier am Standort nicht nur akzeptiert, sondern gewollt zu werden, ist unser ständiges Ziel“, so Wierich. Deswegen ist es ihm besonders wichtig, nun an den fertigen Akzeptanzbericht anzuknüpfen. „Wir wissen jetzt noch genauer, auf welchen Gebieten wir unser Umfeld schon gut erreichen, aber auch, an welchen Stellen wir besser werden müssen. Allen, die zu diesem fundierten Meinungsbild beigetragen haben, danke ich sehr herzlich“, erklärt der Nachbarschaftsbüroleiter.
Der Chempark ist in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem als Arbeitgeber und Ausbilder positiv verankert. Mindestens genauso wichtig – das zeigte die Befragung – sind den Dormagenerinnen und Dormagenern aber auch die Verantwortung für Umwelt und Sicherheit sowie die frühzeitige Transparenz über Investitionsprojekte. Der vollständige Akzeptanzbericht kann im Nachbarschaftsbüro mitgenommen und steht als Download im Internet zur Verfügung.
