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Infos zwischen Labor und Werkbank
18.02.2016 / 17:51 Uhr — Presseinfo / duz
Foto: Currenta

Starthilfeschülerin Jennifer Henrichs, Dr. Alexander Wagner, Rainer Thiel und Reiner Schmeltzer (von links)
Mit Neugier und Spaß an der Chemie. So begegneten sich heute der NRW-Arbeits-, Sozial- und Integrationsminister Rainer Schmeltzer und Azubis des Chempark-Standorts Dormagen. Begleitet von Currenta-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Landtagsabgeordneter Rainer Thiel, Wilhelm Heuken, Leiter des Currenta-Geschäftsfelds Bildung, und Vertretern des Betriebsrats besichtigte der Minister die Ausbildungswerkstätten. Zwischen Laboren und Werkbänken informierte sich Schmeltzer über das breite Ausbildungsprogramm bei dem Chempark-Manager und -Betreiber. Vor allem über die naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsgänge der über 20 Lehrberufe, die Currenta an den drei Chempark-Standorten anbietet, tauschte man sich aus. „Hier leistet die chemische Industrie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in NRW. Mit dem Fitmachen von Schulabgängern im Starthilfe-Programm übernimmt Currenta außerdem soziale Verantwortung für zukünftige Azubis“, würdigte Schmeltzer die Ausbildungsaktivitäten des Chemieparkbetreibers.
Starthilfeschülerin Jennifer Henrichs, Dr. Alexander Wagner, Rainer Thiel und Reiner Schmeltzer (von links)
„Die beruflichen Anforderungen im Chempark sind sehr vielfältig, und genauso gestalten wir auch unser Ausbildungsangebot – für Currenta selbst wie auch im Kundenauftrag für die Chempark-Partner. Der Megatrend Industrie 4.0 ist dabei eine ganz besondere Herausforderung: Die immer stärkere digitale Vernetzung von Maschinen untereinander verlangt auch immer stärkere Akzente in der Ausbildung unserer Fachkräfte. Diese Zukunftsorientierung hat für uns Priorität“, erklärt Wagner. Zur Flankierung dieser Anstrengungen wünscht sich der Currenta-Geschäftsführer eine Stärkung der Rolle der Berufskollegs.
Über 800 junge Menschen inklusive der Starthilfe-Schüler starten jedes Jahr an den drei Chempark-Standorten und in Wuppertal-Elberfeld, wo Currenta für Bayer ausbildet, ins Berufsleben. „Die Bewerberzahlen liegen bei fast allen Ausbildungsgängen über den verfügbaren Lehrstellen“, berichtet Heuken. „Grund dafür sind die attraktiven Bedingungen: Top-Ausbilder, sehr gut ausgestattete Lehrlabore und -werkstätten, die Nähe zu vielen verschiedenen Betrieben an den Standorten und natürlich die guten Übernahmechancen“, so der Leiter des Currenta-Geschäftsfeld Bildung.
Zum Ende seines Besuchs kam Schmeltzer nicht nur mit Azubis, sondern auch mit Teilnehmern des Starthilfe-Programms ins Gespräch. Dieses Programm läuft an den Chempark-Standorten bereits seit 1990. Jugendlichen, deren Qualifikation für eine Ausbildung im ersten Anlauf noch nicht ganz ausreichte, wird gezielt ein Platz in dieser Vorbereitungsmaßnahme angeboten. Entscheidend ist, dass die Ausbilder im Bewerbergespräch bei dem Jugendlichen den Eindruck von Entwicklungspotenzial gewonnen haben.
