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Chempark ist mit der Jahresbilanz 2013 zufrieden

07.04.2014 / 16:01 Uhr — Presseinfo / duz

Der Chempark Dormagen zieht für das Jahr 2013 eine positive Bilanz: Angetrieben durch mehrere Großprojekte stiegen die Investitionen der Unternehmen im Chemiepark auf 360 Millionen Euro (Vorjahr: 292) an. Dies machte sich auch bei der Zahl der Beschäftigten bemerkbar. "Die großen Projekte von Bayer, Air Liquide, LANXESS und Kemira haben zu der sehr erfreulichen Entwicklung der Investitionszahlen beigetragen", erklärte jetzt Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat vor der Presse.

Der Anstieg der Investitionen im Jahr 2013 ist vor allem auf die Großinvestition von Bayer MaterialScience in eine neue TDI-Anlage zurückzuführen (Foto mit Dr. Ernst Grigat). Damit im Zusammenhang stehen weitere Projekte wie ein neuer Betrieb von Air Liquide (Dormago berichtete). Beide Anlagen sollen noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Darüber hinaus trugen Bayer CropScience, LANXESS sowie der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta mit Investitionen im zweistelligen Millionenbereich zur positiven Entwicklung bei. Die Gesamtinvestitionen teilen sich auf in 263 Millionen Euro für Neuinvestitionen und Kapazitätserweiterungen sowie 93 Millionen Euro für Instandhaltungen. "Nach Abschluss der Großprojekte werden die Investitionszahlen nach den jetzigen Erwartungen wieder sinken", betonte Grigat.

Das gilt auch für die Mitarbeiterzahlen. Durch die laufenden Großprojekte ist die Zahl der Beschäftigen im Jahr 2013 auf rund 10.575 (Vorjahr: 9360) angestiegen. Die Gesamtzahl setzt sich zusammen aus 6450 Mitarbeitern der rund 30 Chempark-Partner sowie rund 4125 Mitarbeitern von Fremdfirmen. Diese kommen wegen der derzeitigen Bautätigkeiten verstärkt zum Einsatz. Die Zahl wird nach Abschluss der Großprojekte wieder abnehmen. Damit bleibt der Chempark mit seinen Unternehmen auch 2013 einer der größten Arbeitgeber in der Region und mit 520 Auszubildenden der größte Ausbildungsbetrieb im Rhein-Kreis Neuss. Grigat: "Davon profitiert nicht nur Dormagen, sondern die ganze Region - das Jahres-Nettoeinkommen aller Beschäftigten entspricht einer Kaufkraft von rund 300 Millionen Euro."

Foto: Detlev Zenk

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