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21.09.2018/11:19 / RKN / bs

Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss und seine acht Städte und Gemeinden müssen weniger Geld im Bereich der Grundsicherung für Hartz IV-Empfänger aufbringen als für 2018 erwartet. Aufgrund der in der ersten Jahreshälfte rückläufigen Gesamtzahl bei den Bedarfsgemeinschaften konnte das Kreissozialamt jetzt die entsprechenden Abschläge der Kommunen an den Kreis absenken: Insgesamt sind dies gegenüber dem Ansatz im genehmigten Kreishaushalt rund 1,44 Millionen Euro weniger. Für Dormagen verringern sich damit die entsprechenden Aufwendungen im laufenden Jahr um 176.223 Euro.

Der Kreis ist als kommunaler Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II für die Kosten der Unterkunft und Heizung von Hartz IV-Empfängern verantwortlich. Nach Abzug der Bundesmittel teilen sich der Kreis und seine acht Städte und Gemeinden die Netto-Aufwendungen in diesem Bereich. Dies erfolgt zu 50 Prozent über die Kreisumlage und zu 50 Prozent über die Beteiligungssatzung. Die Überhänge aus den von Januar bis September hier gezahlten Abschlägen werden nun mit denen für Oktober bis Dezember verrechnet.

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