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DM 2022, weibliche Jugend: Zweimal Silber für AC Ückerath

27.09.2022 / 7:58 Uhr — AC Ückerath

Foto: Julian Düwel Amy Allgaier (blaues Trikot) leistete Naemi Leistner lange Widerstand, verlor aber den Finalkampf
Amy Allgaier (blaues Trikot) leistete Naemi Leistner lange Widerstand, verlor aber den Finalkampf Ayla Sahin (Südbaden) setzte sich gegen Sportinternatlerin Josefine Widmann (blaues Trikot) durch
Ayla Sahin (Südbaden) setzte sich gegen Sportinternatlerin Josefine Widmann (blaues Trikot) durch
Der AC Ückerath richtete wie schon im letzten Jahr die Deutschen Meisterschaften im Ringen der weiblichen Jugend A/B aus. Auf drei Matten kämpften insgesamt 130 Ringerinnen in 17 Gewichtsklassen im TSV Bayer Sportcenter um die Titel. Martina Göhringer, Frauenreferentin des Deutschen Ringer-Bundes, stellte dem Verein ein sehr gutes Zeugnis aus: „Die Organisation war wieder vorbildlich.“ Und Bundestrainer Christoph Ewald war aus sportlicher Sicht und dem Verlauf der 238 Kämpfe mehr als zufrieden: „Das war ein Turnier auf einem guten Niveau. Die jungen Athletinnen machen mir große Hoffnung für die Zukunft, nachdem wir bereits in diesem Jahr international mit zehn Medaillen hervorragend abgeschnitten haben.“ Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Jobst Wierich (Chempark), der sich vor Ort einen Eindruck vom Geschehen verschaffte und ein Grußwort an die Gäste richtete. ACÜ-Vorsitzender Detlev Zenk dankte in seiner Begrüßung den Sponsoren und den vielen Helferinnen und Helfern des Vereins, „ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen ist.“

Die meisten Teilnehmerinnen stellten Südbaden (18), Sachsen (17) und Berlin (16), Nordrhein-Westfalen war mit 12 Athletinnen, darunter sieben des AC Ückerath, vertreten. Die Bilanz des Dormagener Vereins war gegenüber 2021 deutlich verbessert: Mit Amy Allgaier und Josefine Widmann zogen zwei ACÜ-Ringerinnen ins Finale ein, hinzu kamen weitere gute Platzierungen. Die Erfolge katapultierten den AC Ückerath in der Vereinswertung bei der Jugend A auf den ersten Platz mit 18 und bei der Jugend B auf Rang 6 mit 12 Punkten. In der Verbandswertung (A) landete Bayern (44 Punkte) vor Südbaden und Sachsen (jeweils 37). Bei der B-Jugend lag Südbaden (47) vor Berlin (45) und Nordrhein-Westfalen (27).

Feierte Josefine Widmann (B-Jugend) im letzten Jahr ihre erste Meisterschaft noch für den ASV Bruchsal (Nordbaden), so musste sie sich in der Gewichtsklasse bis 58 kg diesmal mit Silber begnügen. Nach drei Schultersiegen und einer Kampfzeit immer unter zwei Minuten war die Athletin des AC Ückerath und Sportinternatlerin in Knechtsteden souverän ins Finale gestürmt. Da allerdings setzte sich Ayla Sahin vom KSV Tennenbronn (Südbaden) durch. Silber holte auch Amy Allgaier (ACÜ, A-Jugend, 57 kg), die in ihrem Pool sämtliche Gegnerinnen besiegte. Im Finale musste sie allerdings die Überlegenheit von Naemi Leistner (RV Thalheim/Sachsen) anerkennen. Lotta Englich, die das Sportinternat Knechtsteden besucht und für Witten startet, verlor den entscheidenden Kampf (A-Jugend, 73 kg) wie im letzten Jahr gegen Cassidy Richter (RV Thalheim) und wurde erneut Zweite. Im allerletzten Kampf der DM gab es dann doch noch eine Goldmedaille für Nordrhein-Westfalen: Alisha Yavuz (Jugend B, 66 kg) vom AC Mülheim am Rhein besiegte Lea-Sophie Preußler (SAV Torgelow-Drögeheide, Mecklenburg-Vorpommern).

Weitere Ergebnisse der Ringerinnen des AC Ückerath
Jugend A
53 kg: 7. Tiara Majer, 13. Lilli Titze
65 kg: 4. Norah Röttgen
Jugend B
38 kg: 5. Lea Maria Lingscheidt
52 kg: 8. Timea Allgaier
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