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Digitalisierungsausschuss tagt digital

23.02.2021 / 16:22 Uhr — PM - bs

Foto: Stadt Dormagen Ein Teil der Gremiensitzungen des Stadtrates finden als Videokonferenzen statt.
Ein Teil der Gremiensitzungen des Stadtrates finden als Videokonferenzen statt.
Digitalisierung ist ein wichtiges Thema, das die Gesellschaft nicht erst seit der Corona-Pandemie vermehrt begleitet und beschäftigt. Um dieses Thema auch politisch stärker zu begleiten, wurde zu Beginn der neuen Wahlperiode ein Digitalisierungsausschuss eingesetzt. Aufgrund der Pandemie findet die erste geplante Sitzung aber aktuell nicht statt. Stattdessen gibt es einen Austausch der Mitglieder – digital per Videokonferenz. Diese ist am Mittwoch, 24. Februar um 17.30 Uhr. Bindende Beschlüsse können in dem Format nicht gefasst werden, aber zumindest werden die Themen diskutiert und soweit notwendig, Empfehlungen ausgesprochen, die von der Verwaltung aufgegriffen werden sollen.

In der Videokonferenz soll zunächst der Sachstand der Digitalisierung in Dormagen erörtert werden. Dazu gehören beispielsweise die Erfahrungen im Homeoffice oder aber der Stand der Digitalisierung an Schulen. Die Mitglieder des Ausschusses werden sich aber auch direkt intensiver mit den verschiedenen Themen der Digitalisierung beschäftigen. Die Verwaltung wird bei diesem Termin auch darüber informieren, dass die Prüfung von Video-Terminen im Rathaus aufgenommen wird. So könnten in Zukunft Termine nicht nur online vereinbart, sondern auch durchgeführt werden. Die Bürger*innen müssten dann für bestimmte Anliegen nicht mehr unbedingt ins Rathaus kommen; der Termin würde als Videotelefonie oder -konferenz abgehalten werden. Erste Überlegungen gehen in Richtung einer Browserlösung, sodass der Termin auch ohne Software oder App in Anspruch genommen werden könnte.

„Die Corona-Pandemie führt uns tagtäglich vor Augen, wie wichtig es ist, digitale Alternativangebote zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen viele Dienstleistungen in Anspruch, die bisher die persönliche Anwesenheit im Rathaus erfordern. Nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Situation ist es daher naheliegend zu prüfen, ob das bestehende Angebot durch virtuelle Termine ergänzt werden kann“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
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