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Olympia-Quali der Fechter noch nicht in trockenen Tüchern

25.02.2020 / 20:06 Uhr — Lukas Will / duz

Foto: Deutscher Fechter Bund / A. Bizzi Dritte beim Weltcup in Warschau, von links: Richard Hübers, Bendedikt Wagner, Matyas Szabo und Max Hartung
Dritte beim Weltcup in Warschau, von links: Richard Hübers, Bendedikt Wagner, Matyas Szabo und Max Hartung
Beim „65. Sabre de Wolodyjowski“ Weltcup in Polen konnte sich die Säbel-Mannschaft des Deutschen Fechter-Bundes auf das Treppchen kämpfen. Max Hartung vom TSV Bayer Dormagen holte bereits am Vortag im Einzel den 5. Platz als bester Deutscher. Das Quartett von Bundestrainer Vilmos Szabo - bestehend aus den vier Dormagenern Max Hartung, Benedikt Wagner, Matyas Szabo und Richard Hübers - startete mit einem hauchdünnen 45:44-Sieg gegen die starke Mannschaft aus Georgien in den Weltcup. Im Auftaktgefecht verlor der Trainer zudem noch Benedikt Wagner, der mit Knieproblemen zu kämpfen hatte.

Richard Hübers sprang ein und das DFB-Team setzte sich im nächsten Gefecht deutlich mit 45:35 gegen den Iran durch. „Das war besonders zum Ende hin ein super Gefecht und im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation sehr wichtig, dass wir da einen direkten Sieg gegen Iran errungen haben“, gab der Bundestrainer zu Protokoll. Im Halbfinale erwies sich das Team aus Korea als zu stark für die Deutschen, die mit 34:45 verloren. Im Gefecht um Bronze bewies das Quartett aber einmal mehr seine Klasse, fegte Italien mit 45:38 von der Planche und sicherte sich verdient Bronze. Der Bundestrainer war mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, blickte abschließend aber schon wieder auf die nächsten Herausforderungen: „Wir haben mit diesem Ergebnis zwar den Abstand zu Russland vergrößert, aber dadurch, dass Frankreich gewonnen hat, ist die Olympia-Qualifikation für uns immer noch nicht in trockenen Tüchern.“ Es bleibt also bis zuletzt spannend, zwei Weltcups (Padua und Budapest) sind noch zu meistern.

Am Vortag lief es im Einzelwettbewerb vor allem für den TSV-Fechter Max Hartung richtig gut. Der Dormagener kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo er sich dem späteren Weltcupsieger Aron Szilagyi aus Ungarn mit 11:15 beugen musste. Der daraus resultierende Platz Fünf war die beste Platzierung eines deutschen Fechters in Warschau. Matyas Szabo (19.), Benedikt Wagner (21.), Richard Hübers (37.) und Raoul Bonah (39.) komplettierten das gute Ergebnis der Dormagener Fechter.
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