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Heute: Kompromiss im Streit um Stellenplan

13.02.2020 / 22:54 Uhr — Dormago

Foto: Dormago-Archiv / bs Der Ratssaal im Neuen Rathaus
Der Ratssaal im Neuen Rathaus
In der heutigen Ratssitzung wurde die Einrichtung von fünf weiteren Stellen für den Eigenbetrieb einstimmig beschlossen. Die SPD sieht dies als Erfolg ihres beharrlichen Werbens für die benötigte Neuaufstellung des Eigenbetriebs. SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Behncke: „Zusammen mit den zwei Stellen, die bereits in der letzten Ratssitzung bewilligt wurden, können nun sieben von neun vorgeschlagenen Stellen im Kernbereich des Eigenbetriebs besetzt werden.“ Die Konsequenzen der Verweigerung weiteren Personals hatten sowohl die Verwaltung als auch die SPD und die Grünen nachdrücklich aufgezeigt. Sie sahen sich auch durch die Zustimmung breiter Kreise der Öffentlichkeit bestätigt.

Stadtrat Carsten Müller, Mitglied im Betriebsausschuss Eigenbetrieb, erklärt, warum die sozialdemokratischen Ratsmitglieder dem gefundenen Kompromiss zugestimmt haben: „Nach wie vor halten wir alle geforderten Stellen - auch die vier Hausmeisterhilfskräfte für den OGS-Bereich - für die Verbesserung der Arbeit des Eigenbetriebs für notwendig. Leider haben wir aber dafür keine politische Mehrheit.“ Bernhard Schmitt, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsausschusses Eigenbetrieb verknüpft mit dem Beschluss klare Erwartungen: „Die Projekte Lernort Horrem, Schulzentrum Hackenbroich, Regenbogenschule und der Bau der Feuerwehrgerätehäuser müssen jetzt mit Hochdruck angegangen werden.“

Kai Weber, Sprecher der CDU-Fraktion, wehrt indes den Vorwurf ab, die Christdemokraten seien „die ‚bösen‘ Verhinderer“: „Es war doch richtig an unserer Linie festzuhalten: Mehr Stellen an der einen Stelle sind nur bezahlbar, wenn an anderer Stelle im Konzern Stadt Dormagen mit seinen über 1000 Beschäftigten künftig Stellen wegfallen.“ Nach der Zustimmung zu fünf weiteren Stellen erwartet die CDU laut Weber, dass „es bei den verschiedenen Bauprojekten in Dormagen spürbar voran geht.“ Doch dafür müssen die Stellen erst einmal besetzt werden, betont Bernhard Schmitt: „Durch den politischen Streit um die Personalaufstockung ist bereits viel zu viel Zeit verloren gegangen.“
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