Wir verwenden für unsere Webseite DORMAGO.de Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie inunserer Datenschutzerklärung
Dormago.de

Nachricht

Verbände und Beiräte wollen Aufzug an der Sparkassentreppe

24.08.2019 / 12:38 Uhr — Dormago

Foto: Dormago / duz Die neue Tür am Eingang der Rathaus-Galerie ist ein Beitrag zur Barrierefreiheit
Die neue Tür am Eingang der Rathaus-Galerie ist ein Beitrag zur Barrierefreiheit
Dormagen. Erleichterung nach über 20 Jahren: Für viele Menschen war die große Drehtür am Eingang der Rathaus-Galerie in Höhe Römerstraße ein ständiges Ärger- und Hindernis. Nun hat das Centermanagement mit der neuen Tür an dieser Stelle für Barrierefreiheit gesorgt. Wie lange es noch dauern wird, um die Diskussion über einen nicht weit entfernten aber ebenfalls behindernden Zugang zur Innenstadt positiv abzuschließen, steht in den Sternen. Es geht um die so genannte Sparkassentreppe, den beschwerlichen Auf- und Abgang zwischen "Unter den Hecken" und Kölner Straße. Sah es zunächst so aus, als würde die Forderung nach einem Aufzug die Hürden der Politik erfolgreich nehmen, so haben inzwischen selbst ernannte Treppen- und Beförderungsexperten ihre Bedenken angemeldet.

Der "Runde Tisch Barrierefreiheit" greift jetzt das Thema erneut auf und meldet sich mit einem Offenen Brief an die Mitglieder des Stadtrates zu Wort, den Vertreter*innen des Sozialverbandes VdK, des cbf, des städtischen Seniorenbeirates und der Werbegemeinschaft CiDo unterschrieben haben. "Die Sparkassentreppe ist für viele Menschen ein schier unüberwindbares Hindernis. Dies trifft nicht nur auf Personen mit Beeinträchtigungen zu, sondern betrifft insbesondere auch die Nutzung mit Kinderwagen", heißt es in dem Schreiben. Und: "Wir sind der Meinung, dass trotz dieser schwierigen topographischen Lage die Barrierefreiheit sicherzustellen ist. Wir schlagen daher vor, an der Sparkassentreppe einen Aufzug anzubringen. Damit macht die Stadt Dormagen für die nächsten Generationen einen entscheidenden Schritt in eine inklusive Gesellschaft, in der allen Mitbürgerinnen die Zugänglichkeit der Fußgängerzone über die Sparkassentreppe witterungsunabhängig ermöglicht wird. Damit die richtige Entscheidung getroffen werden kann, schlagen wir vor, die Situation und den Vorschlag eines Aufzuges durch ein unabhängiges Gutachten untersuchen zu lassen."

Alternativlösungen sollen geprüft werden, "wie zum Beispiel Schrägaufzug, Rolltreppe oder der Umbau der Treppe, bzw. deren Verlängerung zur Straße Unter den Hecken hin." Der Offene Brief endet mit der Bitte an der Ratsmitglieder: "Bitte nehmen Sie Ihren Auftrag, zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dormagen zu handeln, wahr und unterstützen Sie die Forderung des Runden Tisches Barrierefreiheit nach einer aufzugsgebundenen Aufstiegshilfe an der Sparkassentreppe."
Zur Startseite von Dormago.de