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Kanutin Anna Faber führt im Deutschland-Cup

22.08.2019 / 14:17 Uhr — Elsbeth Faber / duz

Foto: Archiv / Philipp Reichenbach Im September kann Anna Faber den Deutschland-Cup endgültig gewinnen
Im September kann Anna Faber den Deutschland-Cup endgültig gewinnen
Deutschlandcup auf französischem Terrain. Wie kann das gehen? Sehr gut sogar. In den letzten Jahren wurden in Ermangelung geeigneter Strecken auf heimischen Gewässern jeweils zwei Rennen zum DC-Cup im österreichischen Lofer und im tschechischen Budweis ausgetragen. Lofer musste in diesem Frühjahr ausfallen, weil die Strecke wegen starker Regenfälle zu heftig geworden war. Und weil die schlechte Wasserqualität der Moldau häufig zu Infektionen geführt hatte, war der DKV nach einem Ersatz für Budweis auf die Suche gegangen und hatte ihn mit dem freundlichen Angebot des Kanuvereins aus Metz gefunden.

Zwei Rennen fanden dort mit den Wassern der Mosel am letzten Samstag und Sonntag statt und in beiden war Anna Faber vom WSC Bayer Dormagen gut aufgestellt. Am ersten Tag belegte sie sowohl in der Quali als auch im Finale Platz 2. Wieder einmal fuhr sie mit absolut schnellster Zeit, hatte aber eine Torberührung zu viel, um zu siegen. Am zweiten Tag lag sie in der Quali vorne und holte im Finale wieder Silber. Mit diesen beiden zweiten Plätzen führt sie zurzeit in der Gesamtwertung. Weitere Teilnehmer bei den Kajakdamen waren Maren Lutz und Marie Gottowick, die nicht unter die ersten 20 kamen. Bei den Herren erkämpfte sich Jeffrey Piontek im Kanadier zweimal den 17. Platz.

Im Deutschlandcup der unter 18-jährigen sorgte Marten Konrad für eine kleine Sensation. Während er am Samstag Platz 19 belegte, gelang ihm am Sonntag der Einzug ins Finale. Das ist umso erstaunlicher, da Marten als deutscher Vizemeister bei den Schülern erstmals am DC Cup teilnehmen durfte und sich damit als 14-Jähriger gleich unter die Topfahrer der Junioren mischte. Im Finale lief es dann nicht mehr rund, was sicherlich der Aufregung zuzuschreiben war. Mit zwei falsch befahrenen Toren landete er auf Platz 10. In der Gesamtwertung liegt er damit auf dem 12. Platz und ganz weit vorne in seiner Altersklasse. Liv Konrad verpasste bei den Juniorinnen nur ganz knapp um eine Torberührung die Medaillenränge und belegte am Samstag Platz 4. Auch am zweiten Tag lief es nicht ganz zu ihrer Zufriedenheit. Zwar gelang ihr erneut souverän der Einzug ins Finale doch ein falsch befahrenes Tor, mit 50 Strafsekunden verbucht, erbrachte ihr am Ende den 7. Platz. Damit liegt sie in der Gesamtwertung aber immer noch auf dem vierten Rang.

Die Entscheidungen werden bei der Quali zur Deutschen Meisterschaft fallen, die Mitte September auf der Lenne in Hohenlimburg ausgetragen und als drittes Rennen zum DC-Cup gewertet wird.
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