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DHL will mit Mega-Paketzentrum an den Silbersee

28.03.2018 / 10:22 Uhr — Presseinfo Stadt / duz

Foto: Stadt Dormagen Erik Schöddert (RWE), Thomas Schlickenrieder (DHL), Michael Eyll-Vetter (RWE), Bürgermeister Erik Lierenfeld, Anja Kühlkamp (NRW.INVEST) und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke
Erik Schöddert (RWE), Thomas Schlickenrieder (DHL), Michael Eyll-Vetter (RWE), Bürgermeister Erik Lierenfeld, Anja Kühlkamp (NRW.INVEST) und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke
Dormagen. An der Entwicklung des brach liegenden Geländes am Silbersee haben sich schon etliche Dormagener Verwaltungschefs die Zähne ausgebissen. Kommt jetzt der Durchbruch? Aktuell stehen die Zeichen jedenfalls auf Grün: Bürgermeister Erik Lierenfeld hat jetzt eine gemeinsame Absichtserklärung mit RWE Power, der Deutschen Post DHL Group (DHL), dem Rhein-Kreis Neuss und NRW.INVEST über die Ansiedlung eines „grünen“ Logistikprojektes von DHL am Delrather Silbersee unterzeichnet. Eigentümer des rund 50 Hektar großen Areals ist RWE Power. In dem „Letter of Intent“ (Grundsatzvereinbarung) bekundet DHL Interesse daran, auf einer Fläche von 140.000 Quadratmetern ein neues Mega-Paketzentrum mit rund 600 tarifgebundenen Arbeitsplätzen zu errichten. Der Betrieb soll 2022 starten. Lierenfeld betont, dass die Realisierung des Projekts unmittelbar von der Realisierung des direkten Anschlusses an die A57 abhänge: „Das DHL-Paketzentrum am Silbersee steht und fällt mit einer Anschlussstelle Dormagen-Delrath. Die Verkehrssituation insbesondere auf der B9 macht eine Direktanbindung zwingend erforderlich. Und die würde übrigens nicht nur Unternehmen helfen, sondern auch vielen Bürgerinnen und Bürgern, die dort jeden Tag im Stau stehen.“

Deshalb wolle der Rhein-Kreis Neuss den Autobahnanschluss jetzt mit Hochdruck vorantreiben. „Durch den Anschluss an die A57 können wir die ganze Region erheblich entlasten. Auf der B9 hätten wir dadurch jeden Tag etwa 10.000 Fahrzeuge weniger. Der Rhein-Kreis wird bis zum Herbst bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen entsprechenden Planfeststellungsantrag einreichen“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Michael Eyll-Vetter, Leiter Tagebauentwicklung bei RWE Power, stellt fest: „Das Areal am Silbersee entwickelt sich von einer Industriebrache und Vorhaltefläche zu einer Erfolgsgeschichte. Es ist schön, dass wir mit unseren Grundstücken und mit unserer Erfahrung im Flächenmanagement dazu beitragen können, dass hier eine optimale Lösung für die Stadt, den Kreis und das Unternehmen in Aussicht steht.“

Investment von 150 Millionen Euro
Für Michael Bison, Geschäftsführer der Dormagener Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung, ist die Absichtserklärung nicht nur ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung eines für den Wirtschaftsstandort Dormagen wichtigen Vorhabens: „Durch die Erklärung und die damit verbundene Bündelung gemeinsamer Interessen verschiedener Akteure wird die Realisierung der enorm wichtigen Anschlussstelle Delrath positiv unterstützt. Natürlich freuen wir uns auch, wenn bei einer Projektrealisierung unser Standort durch ein Investment von 150 Millionen Euro nachhaltig gestärkt wird.“

Auch Petra Wassner, Geschäftsführerin der landeseigenen Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft NRW.INVEST sichert Unterstützung für das Vorhaben zu: „Wir werden dieses Projekt begleiten und unterstützen: Politisch und inhaltlich.“
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