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Dormagen: Lokale Wirtschaftsnachrichten

Petra und Maike Luther führen das beliebte Café Steinblick

02.07.2020 / 19:01 Uhr — Dormago / duz

Foto: Dormago / duz Petra und Maike Luther führen das Café Steinblick in Delrath
Petra und Maike Luther führen das Café Steinblick in Delrath
Delrath. „Kaffee ist nur schädlich, wenn Ihnen ein ganzer Sack aus dem fünften Stock auf den Kopf fällt.“ Dieses Zitat von Kaffee-Unternehmer Addi Darboven schmückt die Homepage des „Café Steinblick„ und ist damit gleichzeitig eine Werbung für die Angebote im Delrather Kult-Café. Diese beschränken sich natürlich nicht auf den Kaffee - Besucher*innen schätzen auch die breite Auswahl an Teespezialitäten, die seit einiger Zeit zusammen mit Accessoires in der originell eingerichteten Teestube erworben werden können. Schritt für Schritt hat Petra Luther das Café an der Johannesstraße 44 weiterentwickelt, das sich längst in der gesamten Region einen besonderen Ruf erworben hat. „Wir haben viele Stammgäste aus der Nähe. Darüber hinaus begrüßen wir aber auch immer wieder Bekannte, die zum Beispiel aus Düsseldorf, Pulheim, Grimlinghausen oder Köln-Weidenpesch anreisen“, sagt die Besitzerin, die zusammen mit ihrer Tochter Maike das Café führt.

Vor 25 Monaten hat Petra Luther das „Steinblick“ übernommen, in dem sie aber nahezu von Beginn an tätig war. Vor acht Jahren suchte die Vorbesitzerin kurz nach der Gründung des Cafés Personal. „Mich hat es damals hier reingespült und seit den Anfängen verbindet mich eine große Leidenschaft mit dem Steinblick“, erinnert sich die Restaurant-Fachfrau, die in Norf aufgewachsen ist und schon lange in Rheinfeld lebt. Nach ihrer Ausbildung im Bayer-Kasino arbeitete sie bei verschiedenen Gastro-Betrieben, vor ihrem Wechsel nach Delrath beim Café Wipperfürth in Hackenbroich. Diese Verbindung besteht bis heute - die beliebten Wipperfürth-Torten wie etwa Himbeer-Reis werden regelmäßig zum Steinblick geliefert. Petra Luther: „Darüber bin ich auch sehr froh, denn bei dem zeitlichen Aufwand kann man nicht jeden Kuchen selber herstellen.“ Für die hausgemachten Windbeutel und den Apfelstrudel gibt es freilich keine Alternativen, denn das sind die klassischen Aushängeschilder des Cafés.

„Die Tochter mit im Boot zu haben“ erweist sich generell, aber besonders in Corona-Zeiten als großer Vorteil. Denn Maike Luther als gelernte Industriekauffrau - plus den BWL-Titeln Bachelor und ganz aktuell auch Master of Arts - hatte eine sofortige Antwort auf die Corona-Schließung und initiierte ad hoc den Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf. Zudem verteilten die Luthers ihre Flyer zu Fuß: „Da sind wir viele Kilometer gelaufen“, berichtet Petra Luther. Dahinter steckte nicht zuletzt ein soziales Interesse: „Wir wollten die Delrather nicht alleine lassen.“ Schließlich gibt es Kunden, die nicht auf ihren regelmäßigen Hefezopf und vier Brötchen verzichten möchten. „Unsere Stammgäste haben uns keine Sekunde im Stich gelassen. Und auch Viele, die ich noch nie gesehen habe, bestellten kontinuierlich und halfen uns damit riesig“, richtet die 53-Jährige ein dickes Dankeschön an alle „Steinblick-Freunde“.

Corona bescherte den Luthers ein komplett neues Aufgabenfeld. Überraschungen waren ebenfalls dabei, als etwa der Server, über den konkrete finanzielle Hilfe beantragt werden konnte, immer wieder abstürzte. Die Pandemie bringt viele Unternehmen in die Nähe der Existenzgrenze - das Klagen aber ist Petra Luther fremd: „Die Situation hat sich niemand ausgesucht. Das dauernde Jammern bringt doch nichts.“ Mit der Lockerung füllt sich inzwischen das Café wieder. Immer häufiger werden die Kugeln aus der Theke mit den bis zu 18 unterschiedlichen italienischen Eissorten geholt. Und im Café ist die Hoffnung groß, dass bald festliche Veranstaltungen mit groß aufgestellten Tafeln durchgeführt werden können. Die Gäste mögen das Ambiente mit den häufig großformatigen Bildern und Leihgaben von Künstler Willi Janßen, der direkt nebenan wohnt. Auf den Plätzen der Außenterrasse lassen es sich die Gäste gerade bei angenehmen Temperaturen gerne gefallen. Das gesamte Café verfügt über bis zu 45, die Außenterrasse nochmal über circa 30 Sitzplätze.

Der familiäre Zusammenhalt macht sich übrigens nicht nur durch die enge Zusammenarbeit von Petra und Maike Luther bemerkbar - die ältere Tochter liebt das Café und hat sich bewusst dafür entschieden, dort zu bleiben. Auch die jüngere Tochter Sarah hilft gelegentlich mit im Café, wenn es ihr Finanzverwaltungsstudium erlaubt. Und die handwerklichen Fähigkeiten von Ehemann Roland, im Hauptberuf Lokomotivführer, sind zur Bewältigung vieler Aufgaben auf dem großen Gelände mitsamt der vielen Parkplätze im Hinterhof besonders gefragt. Nur mal kurz gönnen sich die Luthers eine Auszeit: „Vom 13. bis 19. Juli machen wir Betriebsferien. Auch wir brauchen mal eine Pause.“

Informationen zum Café im Internet
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