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Dormagen: Lokale Wirtschaftsnachrichten

Wenn die Chempark-Werkfeuerwehr Schläuche gegen Stöcke tauscht

03.12.2019 / 8:22 Uhr — Presseinfo Currenta / duz

Foto: Currenta 
Topfit - beim Eishockey sowie beim Feuerwehreinsatz: Sven Sittinger, Markus Heidrich, Lukas Hartwanger und Heinrich Lüneburg (von links)
Topfit - beim Eishockey sowie beim Feuerwehreinsatz: Sven Sittinger, Markus Heidrich, Lukas Hartwanger und Heinrich Lüneburg (von links) Heinrich Lüneburg und Sohn Hendrik sind ein eingespieltes Team als Feuerwehrleute und als Eishockeyspieler
Heinrich Lüneburg und Sohn Hendrik sind ein eingespieltes Team als Feuerwehrleute und als Eishockeyspieler
Wenn bei Backdraft Cologne die Bullytime schlägt wird es heiß auf dem Eis am Kölner Lentweg. 100 Prozent Feuerwehr-Power gehen dann in der deutschen Feuerwehr-Eishockey-Liga (FEL) an den Start. 3 x 20 Minuten heißt es nach dem Dienst auf der Wache für die Chempark-Brandschützer und ihr Team aus Kollegen von Berufs- und Werkfeuerwehren: hinten halten, vorne versenken.

Parallelen zu ihrem Beruf gibt es in der „Overtime“ auf dem Eis jede Menge. Nicht nur die Ausrüstung ist mit Helm und spezieller Schutzkleidung besonders. Auch in Sachen Teamgeist, Fitness, Disziplin und blindem Verständnis ähneln sich die Einsätze auf Eis und im Feuer. Egal ob auf Kufen und mit Stock im Anschlag oder in feuerfester Spezialmontur und dem Löschschlauch in der Hand: „Wir müssen uns im Ernstfall blind auf den Kollegen verlassen können, um anderen helfen zu können“, berichtet Sven Sittinger von der Dormagener Werkfeuerwehr. Sein Uerdinger Kollege Markus Heidrich kann das nur bestätigen. „Und blindes Verständnis brauchen wir auch beim Passspiel auf dem Eis.“ Der Teamname, Backdraft Cologne, geht auf einen amerikanischen Feuerwehrfilm aus den 90er-Jahren zurück.

Teamarbeit für den Erfolg
„Erfolgreiche Einsätze sind immer auch erfolgreiche Teamarbeit“, betont auch Feuerwehrmann Marc Steiner aus Leverkusen. „Und genau die trainieren wir. Im Chemiepark ebenso wie auf dem Eis.“ Um nach 60 Minuten als Sieger vom Platz zu gehen, steht neben Fitnesseinheiten und Taktikübungen eins ganz oben auf dem Plan: Schlagschusstraining. Den Puck aus vollem Lauf annehmen, eine kurze Körpertäuschung, dann Feuer frei, mit maximaler Beschleunigung aufs Tor. Bis zu 175 km/h schnell schießt die nur 160 Gramm schwere Kunststoffscheibe über die Eisfläche. Bei dem Sport, der nicht umsonst als der schnellste der Welt gilt. Und der begeistert. Alt und Jung. Außerhalb und innerhalb des Chempark.

Denn im Werk spielt Eishockey auch an anderen Stellen eine wichtige Rolle: Kunststoffhersteller Covestro ist nicht nur engagierter Förderer der Deutschen Eishockey Liga DEL, sondern auch Unterstützer des Jugendsports. „Als wir kürzlich eine ganze Reihe von Jugendmannschaften mit Trainingsgeräten ausgestattet haben, konnten wir in strahlende Gesichter schauen“, erzählt Claus Schlechter, der bei Covestro das Sportsponsoring leitet. Die aus Polycarbonat - auch als Makrolon® bekannt - gefertigten Übungsplatten für das Schlagschusstraining wurden dafür als Sonderauflage exklusiv im Chempark hergestellt. Eine geniale Idee: Ähnlich wie mit einer Tenniswand können die Jugendspieler damit auch außerhalb der Eisfläche ein ziemlich realistisches Schusstraining absolvieren. „Die Idee dazu entstand in unseren Gesprächen mit den DEL-Nachwuchstrainern, die davon berichteten, dass sogar die Profis mit ähnlichen Platten trainieren“, so Schlechter.

Den Nachwuchs fördern
Dass Nachwuchsarbeit auch bei der Werkfeuerwehr und den Backdrafts gelingt beweisen Feuerwehrmann Heinrich Lüneburg und Sohn Hendrik. Der 52-Jährige ist am längsten dabei und hat nicht nur den einen oder anderen Kollegen fürs Eishockey begeistern können. „Hendrik macht gerade seine Ausbildung zum Feuerwehrmann bei uns in Dormagen. Und er spielt mit mir zusammen im Eishockeyteam. Das macht mich sehr glücklich.“ Ein Happy End für die Geschichte von Eis und Feuer.
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