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Reha-Maßnahmen im Krankenhaus: Krankenkassen übernehmen Kosten

06.10.2006 / 13:56 Uhr — Pressemitteilung Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss/Dormagen. Alle Krankenkassen der gesetzlichen Krankenversicherung haben jetzt das Kreiskrankenhaus Dormagen als Einrichtung zur wohnortnahen Rehabilitation zugelassen und übernehmen die Kosten für ambulante Reha-Maßnahmen, die beispielsweise nach Hüft- oder Wirbelsäulenoperationen durchgeführt werden. „Zunehmend sollen Rehabilitationsmaßnahmen wohnortnah ambulant erbracht werden. Das Kreiskrankenhaus Dormagen als modernes Dienstleistungszentrum hat sich darauf eingestellt“, erläutert Krankenhausdirektor Hubert Retzsch.

„Die Vernetzung von Akut- und Rehabilitationsbehandlung im Kreiskrankenhaus Dormagen bietet den Patienten die Möglichkeit, übergangslos in vertrauter Umgebung mit ihnen bekannten Therapeuten Funktionsstörungen und Defizite intensiv zu therapieren.“

Auf rund 1200 Quadratmetern bietet das Kreiskrankenhaus seinen Patienten einen modern gestalteten Empfang, Therapieräume für Krankengymnastik und Massage, eine Abteilung für medizinisches Gerätetraining, ein Bewegungsbad und einen Patientenaufenthalt mit Ruhe- und Regenerationsbereich. Im Rahmen der Rehabilitation haben Patienten im Anschluss an eine Operation die Möglichkeit, eine umfassende Betreuung zu nutzen. Unter ärztlicher Leitung werden Physio- und Ergotherapie sowie medizinische Bäder angeboten. Darüber hinaus können Patienten Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Beratung durch den Sozialdienst in Anspruch nehmen.

Die Behandlung im Rahmen der ambulanten Reha-Maßnahmen dauert durchschnittlich drei bis vier Wochen und umfasst 15 bis 20 Behandlungstermine. Den individuellen Bedürfnissen der Patienten entsprechend können die Behandlungstermine auch über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Bei Bedarf ist auch die Verlängerung einer Reha-Maßnahme möglich und kann durch den Kostenträger genehmigt werden.

Ziel der Reha-Maßnahmen ist eine zügige Wiedereingliederung des Patienten in sein Alltagsleben durch möglichst weitgehende Wiederherstellung der Selbständigkeit und Selbsthilfefähigkeit. Im Anschluss an die Behandlung können Patienten auch die Möglichkeit nutzen, nach ärztlicher Verordnung weitere Krankengymnastik in der Reha-Abteilung des Kreiskrankenhauses Dormagen durchzuführen. Dadurch ist eine umfassende Betreuung der Patienten auch im Anschluss an eine Akutbehandlung möglich.
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