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Kreis Heinsberg erhielt wertvolle Impulse im Chempark

26.08.2026 / 10:54 Uhr — Info Dormago / duz

Foto: Kreis Heinsberg Ein Gruppenfoto zum Abschluss des fachlichen Austauschs
Ein Gruppenfoto zum Abschluss des fachlichen Austauschs
Wie lässt sich die Stabsarbeit im Katastrophenschutz des Kreises Heinsberg noch strukturierter, moderner und schlagkräftiger aufstellen? Mit dieser zentralen Frage im Gepäck besuchte der Arbeitskreis „Stab und Multiplikatoren“ aus dem Bereich Katastrophenschutz des Kreises Heinsberg die Werkfeuerwehr CHEMPARK am Standort Dormagen. Ziel des fachlichen Austauschs war, wertvolle Impulse aus einer hochspezialisierten Industrie-Gefahrenabwehr für die eigene Struktur und Arbeitsweise im Kreis Heinsberg mitzunehmen. Organisiert wurde der Informationstag federführend von Florian Just (Feuerwehr Hückelhoven), der hauptberuflich bei der Werkfeuerwehr CHEMPARK tätig ist, einer der größten Werkfeuerwehren in Deutschland mit Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen.

Die Tagesordnung bot den Teilnehmenden ein umfangreiches Programm. Neben Einblicken in die Einsatzleitung und einem fundierten Austausch über Stabsstrukturen stand vor allem die Trennung der jeweiligen Stabsaufgaben im Fokus. Neben dem Austausch stand auch eine Besichtigung der modern ausgestatteten Krisenstabsräume auf der Tagesordnung. Diese überzeugten vor allem durch ihre technische Ausstattung mit verschiebbaren Whiteboards, höhenverstellbaren Tischen und Stehhilfen. Die Ausstattung ist speziell auf die Dynamik und benötigte Flexibilität für die verschiedenen Lagen ausgerichtet.

Aber auch eine Besichtigung zweier außergewöhnlich leistungsstarker Löschfahrzeuge durfte nicht fehlen. Mit einem Großtanklöschfahrzeug (GTLF) und einer speziellen Teleskopmastbühne (TMB 42) wurde die operative Leistungsfähigkeit der Werkfeuerwehr CHEMPARK eindrucksvoll demonstriert.

„Der Besuch im CHEMPARK hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie moderne Technik, flexible Raumkonzepte und klare Stabsstrukturen ineinandergreifen“, resümiert Thomas Hoffmann, Leiter des Feuerschutzzentrums des Kreises Heinsberg in Erkelenz. „Wir nehmen wertvolle Lehren mit nach Hause, um den Katastrophenschutz und die Krisenstabsarbeit im Kreis Heinsberg zukunftssicher und bestmöglich für den Ernstfall aufzustellen.“

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