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Anna Olschowsky schafft Norm für die U23-DM

26.05.2026 / 8:17 Uhr — Info Dormago / duz

Foto: TSV Bayer Dormagen Waren mit dem Verlauf des Pfingstsportfestes zufrieden, von links: Wilhelm Jungbluth, Charlotte Voigt, Anna Olschowsky, Sydney von Zons und Claas Riekenbrauk
Waren mit dem Verlauf des Pfingstsportfestes zufrieden, von links: Wilhelm Jungbluth, Charlotte Voigt, Anna Olschowsky, Sydney von Zons und Claas Riekenbrauk
Beim 39. Pfingstsportfest der LG Mönchengladbach trumpfte das Team des TSV Bayer Dormagen auf. Anna Olschowsky sicherte sich bei anspruchsvollen Temperaturen die Norm über 400 m für die U23-DM, dazu kamen drei Altersklassen-Siege und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Olschowsky lief die ersten 200 m mutig in 26,6 Sekunden an, hielt das Tempo und kam in 57,33 Sekunden ins Ziel. Das bedeutete Platz zwei in der Frauen-Klasse, Saisonbestleistung und die Norm für die deutschen U23-Meisterschaften. „Ein tolles Rennen“, befand Trainer Wilhelm Jungbluth. Ebenfalls über 400 m überzeugte Sydney von Zons (U18). Er verbesserte seine Bestzeit um eine volle Sekunde auf 53,63 Sekunden und belegte Rang fünf. Fritzi Jacklofsky gewann die 400 m der weiblichen Jugend U18 in 59,80 Sekunden – nur 0,3 Sekunden fehlten zur DM-Norm.

Charlotte Voigt machte den Tag in der weiblichen Jugend U20 perfekt: Über 800 m setzte sie sich in 2:19,42 Minuten an die Spitze und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um vier Sekunden. Sophie Kurowski gewann im Hochsprung der weiblichen Jugend U18 mit übersprungenen 1,59 m und stellte damit eine Saisonbestleistung auf. Claas Riekenbrauk nutzte den Wettkampf zur Vorbereitung auf seine 3000-m-Distanz und lief die 800 m in 2:03,91 Minuten – zwei Sekunden schneller als bisher, Platz vier in der männlichen Jugend U20. Über die Sprintstrecken setzte Linn Fischer (WU20) ein Ausrufezeichen: 27,13 Sekunden über 200 m bedeuteten Platz drei und eine Verbesserung der Bestzeit um mehr als anderthalb Sekunden.

In den jungen Altersklassen sammelte Anni Schwoll gleich mehrere Bestleistungen ein. Die W13-Starterin lief über die 60 m Hürden in 10,02 Sekunden auf Platz zwei, stieß die Kugel auf 7,65 m (ebenfalls Rang zwei) und sprang im 32-köpfigen Starterfeld 1,33 m hoch (Platz drei). Henry Weber sprang im Weitsprung der M15 5,09 m weit und holte Bronze. Von einem „Feuerwerk der Bestleistungen“ sprach Coach Peter Kurowski: „Besonders freut die DM-Norm von Anna Olschowsky, aber auch der gesamte Auftritt der vielen jungen Athletinnen und Athleten, die sich stark entwickeln.“

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