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Covestro unterstützt KI-Projekt an der Gesamtschule

14.05.2026 / 17:55 Uhr — Dormago - bs

Foto: Dormago - Bärbel Suling Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule präsentierten Simone Franken, Dr. Andrea Hurtz, Dr. Ulrich Warskulat, Dr. Philip Bahke, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Florian Frankenau (2. bis 7. v. l.) sowie Axel Frieling (8. v. r.) erste Ergebnisse des Projekts
Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule präsentierten Simone Franken, Dr. Andrea Hurtz, Dr. Ulrich Warskulat, Dr. Philip Bahke, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Florian Frankenau (2. bis 7. v. l.) sowie Axel Frieling (8. v. r.) erste Ergebnisse des Projekts
Der Werkstoffhersteller Covestro unterstützt die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule mit 6.500 Euro bei einem Projekt zur Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Dabei soll Künstliche Intelligenz gezielt in Lernprozesse eingebunden werden.

Im Mittelpunkt steht das sogenannte Prompting – also die Fähigkeit, präzise Eingaben für KI-Systeme zu formulieren. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, KI etwa zur Planung von Experimenten oder zur Auswertung von Fachtexten und Grafiken einzusetzen. Gleichzeitig soll der kritische Umgang mit KI-Ergebnissen vermittelt werden.

Zum Einsatz kommen außerdem virtuelle Labore für den Oberstufenunterricht sowie KI-gestützte Werkzeuge zur Vereinfachung komplexer naturwissenschaftlicher Inhalte.

Teil des Projekts ist auch der Calliope mini – ein handtellergroßer Minicomputer für den Einstieg ins Programmieren. Er verfügt unter anderem über ein LED-Feld, Lautsprecher, Mikrofon sowie Sensoren für Temperatur, Licht und Bewegung. Programmieren lässt sich das Gerät mit einfachen farbigen Bausteinen.

Mit Übungen können Schülerinnen und Schüler Bewegungsmuster aufzeichnen, einfache Modelle trainieren und diese in kleinen Prototypen anwenden. So lässt sich etwa überprüfen, wie gleichmäßig ein Tischtennisschläger bewegt wurde.

Auch ein automatisches Pflanzenbewässerungssystem kann gebaut werden: Ein Feuchtigkeitssensor misst den Zustand der Erde und startet bei Bedarf eine kleine Wasserpumpe.

Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler ein simuliertes Fahrzeug steuern und dabei erleben, wie maschinelles Lernen funktioniert: Das System sammelt Daten, lernt daraus und trifft anschließend eigenständig Entscheidungen.

„Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule geht hier einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Bildung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Der Einsatz von KI stärke digitale Kompetenzen und kritisches Denken.

Dr. Philip Bahke, Leiter NRW-Standortverbund von Covestro, sagt: „Naturwissenschaftliche Bildung und digitale Kompetenzen sind wichtige Grundlagen für die Zukunft junger Menschen. Die Verbindung von MINT-Förderung und dem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet Schülerinnen und Schülern dabei wertvolle Perspektiven.“

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